Mehr Transparenz bei der Werbekennzeichnung

Seit einiger Zeit steht es immer wieder zur Diskussion, wie Werbung auf Video- und Social Media-Plattformen gekennzeichnet werden muss. Verschiedene bekannte Influencerinnen standen bereits wegen unzulänglicher Kennzeichnung von Werbeposts vor Gericht - die Urteile gingen dabei jedoch in verschiedene Richtungen. Es zeigt sich, dass im deutschen Recht offenbar Uneinigkeit in Bezug auf diese Thematik bestand.

Nun hat das Wirtschaftsministerium jedoch einen Gesetzesentwurf veröffentlicht, der Änderungen im Telemediengesetz bewirken soll. In Zukunft soll u.a. geregelt sein, dass Verlinkungen auf andere Accounts bei Instagram nicht als Werbepost gekennzeichnet werden müssen, solange diese nicht gegen Bezahlung oder eine andere Incentivierung geschehen. Dies bezieht sich sowohl auf das Verlinken von (Privat-)Personen als auch von Unternehmen.