Der schwedische Großaktionär Kinnevik sieht Interessenkonflikt

Der Rocket Internet-Großaktionär Kinnevik trennte sich – wenig überraschend – von den verbliebenen Aktien der Berliner Start-Up-Schmiede und steigt damit nun endgültig bei den Samwer-Brüdern aus. Bereits im Februar hatte sich der schwedische Investor von gut der Hälfte seiner Anteile getrennt. Joakim Andersson, Interims-Chef bei Kinnevik, erklärte dem Handelsblatt, beide Geschäftsmodell seien sich zu ähnlich geworden. Rocket baue nicht mehr nur junge Firmen auf, sondern investiere auch in größere. So wie der schwedische Investor selbst. Dadurch gebe es einen Interessenkonflikt. Fest steht, dass sich das Investment für Kinnevik gelohnt hat: Seinen Einsatz konnte der schwedische Investor versechsfachen.