News

  • 23. Mai 2017

    Datenschutz

    Bezahlen per Sofortüberweisung soll sicherer werden

    Ein neuer Technikstandard, der in der gesamten EU gültig ist, soll den Datenschutz bei Online-Zahlungen per Sofortüberweisungen verstärken. Dazu sollen bei der Überweisungmethode zukünftig nur noch die notwendigsten Bankdaten der Nutzer abgefragt werden - aktuell ist der Zugang auf diese Überweisungsdaten nicht ausreichend beschränkt.

  • Die Entwicklungsversion des jüngsten Smartphone-Betriebssystems kann jetzt getestet werden

    Seit einigen Tagen kann die Beta-Version des neuen Betriebssystems Android O getestet werden. Eine Vielzahl an Veränderungen und neuen Funktionen sollen das neue Android, dessen finale Version im dritten Quartal 2017 erwartet wird, schneller, sicherer und besser machen. So soll Android O die Aktivitäten von Apps im Hintergrund einschränken und damit für eine längere Akkulaufzeit sorgen. Neben einer Bild-in-Bild-Funktion, die ein Video in ein Fenster verschiebt, während man andere Apps nutzt, wartet Android O jetzt auch mit sogenannten Notification Dots auf, die Benachrichtigungen nun schon auf den App-Symbolen anzeigen.

    Aktuell läuft die Beta-Version nur auf den Endgeräten Nexus 5X und 6P sowie Pixel, Pixel XL, Pixel C und Nexus Player. Interessierte können die Beta-Version unter android.com/beta downloaden.

  • 19. Mai 2017

    Influencer Marketing

    Werbung über Influencer effektiver als TV- und Radiowerbung?

    Blogger und YouTube-Stars scheinen den klassischen Werbefiguren aus TV und Radio allmählich den Rang abzulaufen: Bereits 13 % aller Internetnutzer in Deutschland kauften sich innerhalb eines Jahres Produkte oder nahmen Dienstleistungen in Anspruch, auf die sie durch YouTuber aufmerksam wurden, 5 % wurden durch Blogger zum Kauf beeinflusst. 12 % folgten Tipps aus TV- und Radiowerbung, so die Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und Marktforscher Toluna. Damit liegt der Wert unterhalb der Prozentzahl der Onliner, die durch YouTuber zum Kauf beeinflusst wurden.

  • Es heißt, Facebook habe der EU-Kommission gegenüber falsche Angaben gemacht, als der US-Konzern im Zuge der Übernahme von WhatsApp im Jahr 2014 mitteilte, dass bestehende Benutzerkonten beider Plattformen nicht miteinander verknüpft werden können. Jetzt, rund zwei Jahre später, passiert allerdings genau das. Die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager spricht von irreführenden Angaben bei der damaligen Anmeldung der Übernahme von WhatsApp. In diesem Fall könne die EU-Behörde laut Wall Street Journal eine Strafe von bis zu einem Prozent des Jahresumsatzes festlegen, womit der Nachrichtendienst WhatsApp für Facebook teuer zu stehen bekäme; Gemessen am Umsatz würde eine entsprechende Sanktion rund 276 Millionen US-Dollar ausmachen. Tatsächlich hat die EU-Kommission nun ein Bußgeld von 110 Millionen gegen Facebook verhängt.