Verbesserungen bei der Update-Politik von Android

Verbesserungen bei der Update-Politik von Android
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Viele von denen, die ein älteres Android-Smartphone oder -Tablet besitzen werden schon die Erfahrung gemacht haben, dass vom Gerätehersteller irgendwann keine Updates mehr angeboten werden – selbst dann nicht, wenn in den Medien über neu entdeckte Sicherheitslücken berichtet wird.

Das ändert sich nun. Alle Android-Geräte, die nach dem 31.07.2018 veröffentlicht wurden (und werden) und die von mehr als 100.000 Nutzern aktiviert wurden, müssen vom Hersteller für mindestens zwei Jahre aktuelle Updates erhalten.

Nun weiß man als Endnutzer natürlich nicht, ob vom eigenen Gerätemodell 100.000+ Exemplare verkauft wurden oder dies geplant ist und ob der Hersteller dadurch unter diese Regelung fällt. Wahrscheinlich möchte man bei Google neuen und kleineren Herstellern den leichten Einstieg in die Welt von Android durch diese Schwelle weiterhin offenhalten – davon hängt schließlich auch der zukünftige Erfolg des Betriebssystems ab.

Trotzdem stimmt die Richtung, denn gerade bei hochpreisigen Geräten ist es besonders ärgerlich, wenn ein Update auf eine neue Version von Android schon nach kurzer Zeit nicht mehr möglich ist oder gar sicherheitsrelevante Lücken nicht mehr geschlossen werden.


Jochen Moschko

 
Jochen Moschko
SEO-Manager Exklusiv
Jochen Moschko arbeitet als SEO-Manager in der Exklusiv-Abteilung bei der FAIRRANK GmbH.