Wie Ankertexte das Ranking beeinflussen können

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Photo by John Schnobrich on Unsplash

Die Wichtigkeit von Ankertexten für Suchmaschinen erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Interne und externe Verlinkungen sind wichtig für das Ranking von Suchmaschinen, da sie verschiedene Websites vernetzen und die Relevanz des eigenen Contents verdeutlichen. Daher achten viele Webmaster verstärkt darauf, Links zu platzieren – hier kommt der sogenannte Ankertext ins Spiel.

Was ist ein Ankertext?

Beim Ankertext, auch Linktext oder Verweistext genannt, handelt es sich um den klickbaren Text in einem Hypertext-Dokument bzw. einer Website, der als Hyperlink verwendet wird. In der Regel hebt sich der Ankertext gestalterisch von dem restlichen Text ab, um als solcher erkannt zu werden. Oftmals wird er daher unterstrichen und farblich hervorgehoben, beispielsweise in blau.

Auch sogenannte Hover-Effekte sind bei Ankertexten nicht unüblich. Hierbei verändert sich die Gestaltung des Texts optisch leicht, wenn der User mit der Maus über den Ankertext “schwebt”. Häufig wechselt zusätzlich die Farbe des Ankertextes, nachdem er angeklickt wurde, damit die User wissen, welche Seiten sie schon besucht haben.

Gefährden zu lange Ankertexte ein gutes Ranking?

Mit der Frage, wie Google zu sehr langen Ankertexten steht und ob diese problematisch seien, beschäftigte sich John Müller in seinem Webmaster-Hangout am 12. Mai. Häufig fungieren auch größere Mengen an Text als Ankertext, die beispielsweise Produktbewertungen, Preise und ähnliches einschließen. John Müller gibt für solche Fälle Entwarnung.
Google zählt die Wortanzahl des Ankertextes nicht und die im Linktext enthaltenen Keywords werden demnach auch nicht als Fragmente des Textes gesehen. Vielmehr wird der gesamte Linktext als solcher interpretiert – unabhängig davon wie viele Füllwörter oder andere mögliche Keywords er enthält.

Wichtiger als die Länge des Ankertextes sei hierbei, dass dieser sich natürlich in den Text einfügt. Die Zielseite sollte, wenn möglich, auf ohnehin im Text vorhandene Keywords verlinkt werden. John Müller rät davon ab, unpassende Keywords künstlich in den Linktext einzubauen, da sie den Lesefluss und die Qualität des Contents stören.

Lange Ankertexte können Google helfen

Lange Ankertexte stellen somit kein Problem dar, im Gegenteil – in einigen Fällen kann es sogar sinnvoll sein, lange Ankertexte zu verwenden, wie etwa komplette Sätze oder ganze Abschnitte eines Textes. Je mehr Worte der Ankertext umfasst, desto mehr Kontext und somit Informationen über die Zielseite werden an Google geliefert. Dadurch kann die Suchmaschine den Inhalt der Zielseite von vornherein besser einordnen.

Sehr häufig verwendete Ankertexte sind Ausdrücke wie “hier” oder “mehr dazu”. Diese Worte als Ankertext zu nutzen sind jedoch aus SEO-Sicht nicht sinnvoll. Zwar mag es verlockend sein, den User darauf hinzuweisen, dass er an dieser Stelle mehr Informationen erhalten kann, jedoch verrät dies nichts über den eigentlichen Inhalt der Zielseite.

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