Suchmaschinenoptimierung: Was ist SEO und was macht eine SEO Agentur?

merakist-l5if0iQfV4c-unsplash
Photo by Merakist on Unsplash

Alle wichtigen Infos zur Suchmaschinenoptimierung

Wer Erfolg im Internet haben will, kommt an SEO nicht vorbei. Die Bedeutung von SEO ist in gleichem Maße gewachsen wie die Bedeutung von Suchmaschinen. Intelligente SEO-Maßnahmen fĂŒhren zu hohen Positionen bei Google und Co. – wenn man es richtig macht. Wie das geht und wie man gleichzeitig Fehler vermeidet, erfĂ€hrst Du hier.

Was ist SEO?

Was ist SEO? Die drei Buchstaben stehen fĂŒr Search Engine Optimization – zu Deutsch: Suchmaschinenoptimierung. Alle Maßnahmen, die darauf abzielen, die Sichtbarkeit einer Website bei Suchmaschinen zu verbessern, gehören in den Bereich SEO.

Wichtig: SEO ist nicht gleich SEA. Denn mit SEO sollen nur die organischen beziehungsweise natĂŒrlichen Suchergebnisse fĂŒr das eigene Angebot optimiert werden. Zu SEO gehören nicht die bezahlten Anzeigen, die man oft an erster Position bei Google sieht. Wie man diese Resultate optimiert, ist Gegenstand von SEA (Search Engine Advertising). SEM (Search Engine Marketing) wiederum ist der Oberbegriff fĂŒr SEO und SEA.

Einfach gesagt: SEO ist die Kunst, eine Website bei Google möglichst an vorderster Position bei den organischen Suchergebnissen zu platzieren – ohne dafĂŒr Geld fĂŒr Anzeigen zu zahlen. Suchmaschinenoptimierung ist letztlich darauf ausgerichtet, die Besucherzahlen zu erhöhen. SEO zielt auf mehr Traffic ab.

Warum Google?

SEO heißt in der Praxis Optimierung fĂŒr Google, dem Platzhirsch unter den Suchmaschinen. Es gibt natĂŒrlich auch andere Suchmaschinen. Dass deren Relevanz fĂŒr SEO aber nur gering ist, zeigen diese Zahlen, die sich auf die Marktanteile im Februar 2018 in Deutschland beziehen:

  1. Google: 85,8 %
  2. Bing: 10,3 %
  3. Yahoo: 1,8 %

Diese Zahlen sprechen fĂŒr sich – und sie beziehen sich nur auf Desktop-GerĂ€te. Geradezu unheimlich sieht die Statistik der Marktanteile aus, wenn man sich die Zahlen fĂŒr MobilgerĂ€te ansieht:

  1. Google: 98,4 %
  2. Yahoo: 0,8 %
  3. Bing: 0,4 %

International sieht es Ă€hnlich aus: Google ist mit Abstand fĂŒhrend. Doch gerade im asiatischen Raum spielen auch andere Suchmaschinen eine Rolle – zum Beispiel Baidu in China und Yandex in Russland.

Wenn man zusĂ€tzlich berĂŒcksichtigt, dass die Bedeutung der MobilgerĂ€te stetig wĂ€chst, ist klar, auf welche Suchmaschine sich SEO-Maßnahmen zumindest im europĂ€isch-amerikanischen Bereich konzentrieren sollten: auf Google. Außerdem funktionieren die meisten SEO-Maßnahmen, die bei Google wirken, auch bei Bing und Yahoo.

FĂŒr wen lohnt sich SEO?

Wer braucht SEO? Eine einfache Antwort: jeder, der im Internet tĂ€tig ist und Besucher auf seine Seite locken möchte. Das kann ein Blog sein, die Website eines Unternehmens oder ein Onlineshop. Die Bedeutung der Suchmaschinen als Traffic-Quelle ist immens. Der ĂŒberwiegende Anteil der Besucher kommt in der Regel von der organischen Suche bei Google. Daneben gibt es auch direkte Aufrufe (Eintippen der Adresse im Browser), der Besuch ĂŒber einen Link, der Klick auf eine Anzeige oder die ErwĂ€hnung einer Website oder Marke in Social Media.

Die Herkunft der Aufrufe hÀngt stark von der Art der jeweiligen Website ab. Die Bedeutung von Suchmaschinen ist jedoch herausragend. Das zeigt sich schon daran, dass die meisten Internet-User Google als Standard-Suchmaschine und meist auch als Startseite ausgewÀhlt haben. Der beliebteste Browser (Chrome) stammt ebenfalls von Google

Onlineshops

Die Umsatzzahlen fĂŒr VerkĂ€ufe im Internet steigen konstant. Immer mehr Menschen nutzen das Internet als Shopping-Meile. Das wachsende Angebot hat fĂŒr den einzelnen Onlineshop-Betreiber aber auch einen großen Nachteil: Die Konkurrenz wĂ€chst. Gerade auf einem Markt, auf dem es viele Anbieter fĂŒr vergleichbare Produkte gibt, ist es eine Herausforderung, sich von den Mitbewerbern abzusetzen. Weil immer mehr User auch bei der Suche nach Produkten zuerst Google fragen, ist daher eine hohe Position auf der Google-Suchergebnisseite unabdingbar fĂŒr gute Umsatzzahlen.

Webseiten von Unternehmen

Was gestern das Schaufenster eines Unternehmens war, ist heute dessen Internetseite. Die Reputation eines Unternehmens – ganz gleich, ob es klein oder groß ist – hĂ€ngt entscheidend von der PrĂ€senz im Internet ab. Die wichtigsten Vorteile von suchmaschinenoptimierten Webseiten fĂŒr Unternehmen:

  • Eine gute Position fĂŒr die in der jeweiligen Branche am stĂ€rksten umkĂ€mpften Keywords garantiert digitale Aufmerksamkeit.
  • Mit Local SEO (Suchmaschinenoptimierung fĂŒr die Region) sichern sich Unternehmen, die sich besonders an Kunden vor Ort richten, wertvolle Marktanteile.
  • Über die Suchmaschinen erreicht man vor allem neue Kunden, sichert sich aber auch die Treue der Stammkunden.

Eine besondere Rolle spielt SEO beim Content Marketing. Moderne Unternehmen setzen statt auf konfrontative Werbung auf informative Inhalte mit Mehrwert. So gelangen die Interessenten von allein auf das Webangebot. Gerade fĂŒr das Content Marketing ist es wichtig, fĂŒr die relevanten Keywords möglichst gut zu ranken.

Landingpages

Landingpages sind Webseiten, die nur ein bestimmtes Thema behandeln und nicht zwingend Bestandteil der Navigation einer Unternehmens-Website sein mĂŒssen. Sie werden vor allem fĂŒr bestimmte Produkte oder Kampagnen eingesetzt. Auch fĂŒr Landingpages gelten die ĂŒblichen SEO-GrundsĂ€tze. Gerade aufgrund ihrer einseitigen Ausrichtung auf ein spezifisches Thema eignen sie sich jedoch besonders fĂŒr eingegrenzte Keyword-Gruppen.

Bei Landingpages zĂ€hlt vor allem, dass das Thema, fĂŒr das die Landingpage konzipiert wurde, holistisch – also möglichst umfassend – abgedeckt wird. Beim Erstellen von Content fĂŒr Landingpages kann man sich deshalb von semantisch relevanten Wörtern inspirieren lassen, die man zum Beispiel mit dem kostenlosen Online-Tool SemaGer findet.

SEO ist nicht alles

Wie wichtig SEO fĂŒr die eigenen Ziele ist, hĂ€ngt immer davon ab, wie diese Ziele aussehen. Im Internet gibt es zwar kaum Alternativen zu SEO, dafĂŒr aber viele begleitende Maßnahmen. Das sind zum Beispiel:

  • bezahlte Banner-Werbung
  • Google Ads (kostenpflichtige Anzeigen in den Suchergebnis-Listen)
  • Kampagnen auf Social-Media-KanĂ€len
  • Offline-Werbung (Plakate, BroschĂŒren und Ähnliches)

Wichtig ist hierbei, dass die verschiedenen Werbemaßnahmen aufeinander abgestimmt sind und eine ganzheitliche Strategie ergeben.

Wie viel kostet SEO?

SEO hat als professionelle Dienstleistung ihren Preis. Eine pauschale Antwort auf die Frage, wie viel Geld SEO kostet, ist allerdings nicht möglich. Denn SEO hÀngt immer von individuellen Faktoren ab:

  • Was ist das Ziel des Unternehmens?
  • FĂŒr welches Keyword soll das Ranking optimiert werden? FĂŒr stark umkĂ€mpfte Keywords mĂŒssen teilweise komplizierte und umfangreiche Maßnahmen angewendet werden.
  • Wie hoch ist das Suchvolumen fĂŒr das jeweilige Keyword?
  • Wie sieht der Ist-Zustand in puncto SEO aus? Ist die Seite bereits teilweise optimiert?

Professionelle Suchmaschinenoptimierung kostet Geld – das steht außer Frage. Noch teurer ist es allerdings, auf SEO zu verzichten. Denn dann bleiben Besucher und UmsĂ€tze mit Sicherheit aus.

Lohnen sich Billig-SEO-Angebote?

Immer wieder stĂ¶ĂŸt man auf Angebote, die fĂŒr wenig Geld verblĂŒffende SEO-Erfolge versprechen. „Die Nummer 1 bei Google innerhalb kĂŒrzester Zeit fĂŒr 100 Euro?“ Das hört sich natĂŒrlich verlockend an. Doch dahinter steht niemals das, was versprochen wird. Denn SEO ist 


  1. 
 eine professionelle Dienstleistung, die Know-how und Fachwissen erfordert,
  2. 
 ein kompliziertes Verfahren, dessen Erfolge erst nach einer gewissen Zeit sichtbar sind – dann aber langfristig wirken.

Das liegt vor allem daran, dass Google seine Algorithmen geheim hĂ€lt. Die Kriterien fĂŒr das Ranking fĂŒr bestimmte Suchbegriffe sind nur teilweise bekannt. Insgesamt gibt es ĂŒber 200 sogenannte Ranking Faktoren. Zudem werden diese Algorithmen laufend verĂ€ndert und aktualisiert. Professionelle Suchmaschinenoptimierung bleibt deshalb stĂ€ndig auf dem Laufenden.

Keine SEO-Weisheit gilt fĂŒr die Ewigkeit. Was gestern das Ranking befördert hat, kann heute schon ein Negativ-Faktor sein. Nachhaltige Suchmaschinenoptimierung ist daher ein dauerhafter Prozess.

Wie viel Geld in SEO investieren?

Wie hoch ist das ideale Budget fĂŒr SEO? Diese Frage kann nur fĂŒr individuelle FĂ€lle beantwortet werden. Die eigene SEO-Strategie und die damit verbundenen Kosten hĂ€ngen von vielen Faktoren ab. Hierbei kann man sich an folgenden Fragen orientieren:

  • Welchen Stellenwert haben die Rankings fĂŒr ein bestimmtes Stichwort?
  • In welchem VerhĂ€ltnis steht SEO zu anderen Marketing-Instrumenten des Unternehmens?
  • FĂŒr welche SEO-Maßnahmen können eigene Ressourcen genutzt werden?
  • WofĂŒr wird ein externer Dienstleister benötigt?

Jedes Unternehmen, das im E-Commerce tĂ€tig ist, ist in der Regel auf SEO angewiesen, um die eigene Position auf dem Markt zu verbessern. Das ist prinzipiell unabhĂ€ngig von der Höhe des Budgets. Denn oft können bereits kleine SEO-Maßnahmen große Auswirkungen erzielen.

Google ist mit Abstand der grĂ¶ĂŸte Traffic-Lieferant fĂŒr Websites. Deshalb ist es fĂŒr den Erfolg im Internet essenziell, das Ranking bei Google zu ĂŒberwachen und zu verbessern.

Wie funktioniert eine Suchmaschine?

Suchmaschinen durchforsten das World Wide Web – natĂŒrlich vollautomatisch. HierfĂŒr werden sogenannte Crawler eingesetzt, die der Linkstruktur des Internets folgen. Sie zeichnen die Inhalte jeder Seite, die dabei gefunden wird, in einem Index auf.

Die Crawler (Googlebots) scannen das Internet und stellen einen Index auf. Dieser Index ist eine Art Verzeichnis der Inhalte des Netzes. Gibt ein User eine Anfrage bei Google ein, wird zunĂ€chst dieser Index durchsucht. Deshalb ist Google auch so schnell – eine Durchsuchung des gesamten Internets bei jeder Suchanfrage wĂŒrde erst nach Tagen ein umfassendes Ergebnis liefern. Das bedeutet aber auch, dass der Index immer auf dem neuesten Stand gehalten werden muss, um dem User aktuelle Ergebnisse zu liefern.

Welche Inhalte sieht Google?

Crawler folgen der Linkstruktur des Webs. Sie analysieren diese Struktur und stellen somit fest, wie die Seiten untereinander verlinkt sind. Dabei gilt als (sehr grobe) Faustregel:

Ein Link gilt in der Regel (!) als positives Votum fĂŒr die Seite.

Backlinks (Links von fremden Seiten auf die eigene Seite) sind deshalb begehrt – wenn sie nicht von einer als schlecht eingestuften Seite kommen. Dann kann es schnell gefĂ€hrlich werden. Schlechte Nachbarschaft (Bad Neighbourhood) ist SEO-Gift. Ein regelmĂ€ĂŸiges Backlink-Audit schĂŒtzt deshalb vor Positionsverlusten.

Hinzu kommen auch die Keywords – also relevante Schlagwörter oder Kombinationen von mehreren Schlagwörtern. Die Algorithmen von Google erfassen in erster Linie die Texte auf einer Website. Hier sind wiederum die Keywords wichtig. Google erfasst die Relevanz einer Website nach verschiedenen Kriterien. Beispiele:

  • Wie hĂ€ufig tritt das Keyword in dem Text der Website auf?
  • Wie hĂ€ufig sind Verlinkungen mit dem Keyword als Linktext?
  • Wie hĂ€ufig haben User nach der Eingabe eines bestimmten Suchbegriffs die Seite angeklickt und sind dort geblieben (und nicht abgesprungen)?

Das sind nur einige wenige Aspekte. Wichtig: Wie diese Kriterien im Einzelnen aussehen und was fĂŒr ein Gewicht das jeweilige Kriterium hat, ist ein gut gehĂŒtetes Geheimnis. Bestimmte Ergebnisse lassen aber RĂŒckschlĂŒsse auf diese Kriterien zu. Dies herauszufinden, ist die Aufgabe von SEO-Experten.

Keywords: je mehr, desto besser?

In den Anfangszeiten des Webs (die gleichzeitig die Anfangszeiten der Suchmaschinen waren) war SEO recht einfach: viele Links von fremden Seiten, auf der eigenen Seite möglichst oft das Haupt-Keyword verwenden – schon war ein guter Platz in den SERPs (Search Engine Result Pages, oder auf Deutsch: Suchergebnisseiten) gesichert. Doch mit der Zeit wurden auch die Google-Algorithmen immer intelligenter und erkannten Tricks schnell. Heute setzt man auf Keywords, Synonyme und hochwertige Inhalte, die positive Reaktionen der Leser hervorrufen.

Tipp: Keyword-Spamming ist kontraproduktiv. Die inflationÀre Verwendung eines Keywords wird von Google als schlechte QualitÀt gewertet.

Wie verwendet man das Haupt-Keyword optimal? Auf jeden Fall nicht inflationÀr, aber mindestens jeweils einmal

  • im Title-Tag,
  • in der Meta-Description,
  • in der URL,
  • in der H1-Überschrift,
  • vereinzelt in H2- oder H3-Überschriften (wenn es passt)
  • als Alt-Attribut fĂŒr eine Bilddatei
  • sowie hin und wieder in den AbsĂ€tzen.

Hilfreich ist hierbei auch, das Keyword vereinzelt fett oder kursiv zu kennzeichnen. Auch WDF*IDF spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle. Diese komplizierte Formel stellt das optimale VerhĂ€ltnis von Keywords zu anderen Termen dar. Eigene Texte lassen sich online auf ihre WDF*IDF-Tauglichkeit prĂŒfen, zum Beispiel mit dem kostenlosen WDF*IDF-Analyse Tool.

Misst Google auch Besucher-Reaktionen (sogenannte User Signals)?

Google registriert fast alles, was fĂŒr die Bewertung einer Website wichtig ist. Dazu gehören auch die Reaktionen der Besucher. Und diese Reaktionen werden immer in Bezug auf ein bestimmtes Keyword gesetzt. Zeigt sich zum Beispiel, dass Besucher, die ein Keyword oder eine Frage formulieren, nach dem Klick auf Seite A sehr schnell wieder auf die Google-Ergebnisliste zurĂŒckkehren und ein anderes Angebot auswĂ€hlen, ist dies ein Indiz dafĂŒr, dass die Seite fĂŒr die Beantwortung der Frage wenig hergibt. Solche Reaktionen beeinflussen das Ranking negativ.

Andererseits ist es ein positives Indiz fĂŒr die Keyword-Relevanz einer Website, wenn die Besucher nach dem Klick auf den Eintrag in der Google-Ergebnisliste auf der Website verweilen und eine bestimmte Aktion ausfĂŒhren, bspw. der Klick auf eine weiterfĂŒhrende Unterseite oder allgemein einen Call-to-Action.

SEO oder SEA? Oder beides?

Suchmaschinenmarketing (SEM) ist SEO plus SEA. SEA bezieht sich hauptsĂ€chlich auf Google Ads (frĂŒher Google AdWords). Es empfiehlt sich, auf beide Möglichkeiten zu setzen und die SchwĂ€chen des einen Kanals mit den StĂ€rken des anderen auszugleichen. Wenn eine Seite fĂŒr einen bestimmten Suchbegriff in den organischen Suchergebnissen sehr gut rankt, sind teure Google Ads nicht notwendig – denn das eigene Angebot steht ja bereits ganz oben. Sehen die organischen SERPs jedoch negativ aus, lĂ€sst sich dies gut mit Google Ads ausgleichen.

Wie funktioniert SEO?

SEO ist nahezu einer Wissenschaft gleichzusetzen. Da Suchmaschinenoptimierung fĂŒr viele Unternehmen essenziell ist, werden zum Teil große Summen fĂŒr SEO-Maßnahmen bezahlt. Viele Details von SEO werden wie ein Geheimnis gehĂŒtet, andere Einzelheiten sind bekannt.

Was ist der Unterschied zwischen Onpage-SEO und Offpage-SEO?

SEO ist ein facettenreiches Gebiet, das mit verschiedenen Methoden die Seiten fĂŒr Suchmaschinen optimiert. Grundlegend fĂŒr SEO ist die Unterscheidung zwischen Onpage-SEO und Offpage-SEO:

  • Onpage-SEO: Hierunter fallen alle Maßnahmen im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung, die an der Seite selbst ausgefĂŒhrt werden (Programmierung, Keywords, Design und Ähnliches).
  • Offpage-SEO: Dieser Teil der Suchmaschinenoptimierung umfasst alle Maßnahmen außerhalb der Seite selbst. Dazu gehören insbesondere Backlinks, also Links von fremden Seiten auf die eigene InternetprĂ€senz.

Gerade die Onpage-Optimierung ist ein weites Feld. Hier geht es nicht nur um Keywords, sondern auch um die Informationsarchitektur einer Website und um technische Optimierungen. Im Einzelnen sind dabei zu beachten:

  • Meta-Tags, die den Suchmaschinencrawlern schnelle Hinweise auf die Inhalte von Webseiten geben,
  • die Optimierung des Pagespeeds, also des Aufbaus einer Seite im Browser,
  • die Tauglichkeit einer Webseite fĂŒr mobile GerĂ€te (Responsive Design),
  • die interne Verlinkung einer Website und eine benutzerfreundliche Navigation
  • die Integration verschiedener Medien-Formate (zum Beispiel Bilder, interaktive Grafiken und Videos).

Was sind Meta-Daten?

Eine Website besteht nicht nur aus sichtbaren Inhalten. Der Quellcode einer Website enthĂ€lt auch sogenannte Meta-Angaben oder Meta-Tags. Tags (englisch ausgesprochen: „TĂ€gs“) sind Kennzeichnungen, die in den Inhalt einer Datei eingebettet sind. Der Quellcode mit den Tags ist in der Auszeichnungssprache HTML geschrieben. Eine HTML-Datei besteht grundlegend aus zwei Bereichen:

  • Der Bereich <head> besteht aus Meta-Angaben, Funktionen und Verweisen auf Design-Vorlagen.
  • Der Bereich <body> enthĂ€lt die sichtbaren Elemente.

Meta-Angaben sind insbesondere fĂŒr die Crawler von Google und Co. wichtig. Und es sind wiederum zwei Meta-Angaben, die entscheidend fĂŒr SEO sind: Title und Description.

Das Meta-Tag TITLE

„You never get a second chance to make a first impression.“ Du bekommst nie wieder die Chance, einen ersten Eindruck zu machen. Diese altbekannte Weisheit gilt ganz besonders fĂŒr das Title-Tag. Was in diesem Title-Tag geschrieben steht, ist nicht unmittelbar auf der Website ersichtlich, sondern meist nur im Browser-Tab. Entscheidend ist aber Folgendes: Google nutzt den Inhalt des Title-Tags als Überschrift fĂŒr den Eintrag in der Suchergebnisliste. Das heißt: Der erste Eindruck, den ein potenzieller Besucher von einer Website erhĂ€lt, ist dieser Eintrag. Daher ist es folgerichtig, dass das Haupt-Keyword, fĂŒr das die Seite ranken soll, möglichst im Title-Tag enthalten ist. Eine TodsĂŒnde ist es zum Beispiel, wenn man einfach die Vorgaben von Website-Generatoren ĂŒbernimmt. EintrĂ€ge auf der Google-Ergebnisliste wie „Neues Dokument“ oder „Hier muss der Titel stehen“ wirken nicht gerade einladend. Übrigens: Das Title-Tag ist im Quelltext nicht sofort als Meta-Tag zu erkennen, weil die Angabe „meta“ hier fehlt. Weil es jedoch im Head-Bereich einer Website platziert ist und eine Meta-typische Funktion erfĂŒllt, kann es unter diesen Begriff eingeordnet werden. Im Quelltext einer Datei sieht es zum Beispiel wie folgt aus: <title>Alles ĂŒber SEO<title>

Das Meta-Tag DESCRIPTION

Mindestens genauso wichtig wie das Title-Tag ist das Meta-Tag „Description“. Wie der Name es schon nahelegt, beschreibt dieses Tag den Inhalt der Seite – und zwar möglichst kurz und treffend. Diesen Text bekommt der Besucher einer Website unmittelbar nicht zu sehen. Er dient Google und anderen Suchmaschinen in der Regel aber als Bestandteil des sogenannten Snippets auf den Suchergebnisseiten. Auch das Meta-Tag Description hat also einen entscheidenden Einfluss darauf, ob der potenzielle Besucher auf eine Seite klickt oder nicht. Eine gute Google-Position nĂŒtzt wenig, wenn der User die Einladung zu einem Webseitenbesuch nicht annimmt.

  • Auch bei der Description gilt: Das Haupt-Keyword muss unbedingt in den Beschreibungstext hinein.
  • Wichtig: Der Inhalt der Description sollte 155 Zeichen (inklusive Leerzeichen) nicht ĂŒberschreiten. Sonst besteht die Gefahr, dass Google nicht die Description als Snippet nutzt, sondern einen anderen Teil aus der Website. Oder das Snippet wird nach 155 Zeichen unterbrochen. Das sieht nicht gerade professionell aus.
  • Bei der Formulierung sollte auch das AIDA-Prinzip berĂŒcksichtigt werden. AIDA steht fĂŒr: Attention, Interest, Desire, Action. Es geht darum, den Nutzer in kĂŒrzester Zeit abzuholen und dazu zu bringen, dass er auf das Suchergebnis klickt.

Und wie sieht ein guter Description-Text im HTML-Quellcode aus? Zum Beispiel so: <meta name=“description“ content=“EinfĂŒhrung in SEO. Hier erfĂ€hrst Du alles ĂŒber Suchmaschinenoptimierung. Mit wichtigen Informationen und praktischen Tipps.“>

Wie sieht mein Snippet in den Suchergebnissen aus?

Das sogenannte Snippet auf den Suchergebnisseiten ist die Kombination aus dem Meta-Title, der URL der jeweiligen Zielseite und der Meta-Description.

  • Der Meta-Title wird in den Suchergebnissen in blau dargestellt
  • Die URL wird in grĂŒn dargestellt
  • Die Meta-Description wird als kurzer Text in schwarz ausgespielt

Ein sehr hilfreiches Tool, das einem bei der optimalen Gestaltung des Snippets behilflich sein kann, ist der Snippet Generator von Sistrix . Dieser zeigt einem nicht nur exemplarisch das Suchergebnis an, sondern gibt auch an, ob Titel oder Beschreibung die darstellbare GesamtlĂ€nge ĂŒberschreitet.

Das Meta-Tag KEYWORDS

Die Codezeile <meta name=“keywords“ content=“Keyword 1, Keyword 2, Keyword 3…“> hatte zu Beginn des Internetzeitalters noch eine ĂŒberragende Bedeutung fĂŒr Suchmaschinen. Mittlerweile ist diese Methode, den Crawlern schnell und einfach die wichtigsten Keywords aufzudrĂ€ngen, völlig ĂŒberholt. Die Algorithmen von Google und Co. haben heute ausgereifte Methoden, um die wirklich relevanten Keywords aus dem Inhalt und der Struktur einer Website herauszuholen. Tipp: Auf dieses Tag kann man heute verzichten, es schadet aber auch nicht. Google registriert den Inhalt des Meta-Tags „Keywords“ nicht mehr, Yahoo und Bing schenken ihm nur noch eine sehr geringe Aufmerksamkeit.

Was ist eine XML-Sitemap und welche Rolle spielt sie in der Suchmaschinenoptimierung?

Eine XML-Sitemap ist eine Datei, die sĂ€mtliche Unterseiten einer WebprĂ€senz auffĂŒhrt. Eine solche Datei wird meist im Format XML erstellt, aber auch eine Sitemap im Format HTML ist möglich. Sitemaps bieten einen schnellen und umfassenden Überblick ĂŒber die Inhalte einer WebprĂ€senz. Wenn eine Website ĂŒber eine logische interne Struktur verfĂŒgt und insbesondere die Navigation nicht nur fĂŒr Menschen, sondern auch fĂŒr Suchmaschinen verstĂ€ndlich ist, dann ist eine XML-Sitemap fĂŒr SEO nicht nötig. Sie kann aber keinesfalls schaden. Auf jeden Fall beschleunigt sie die Indexierung durch Suchmaschinen. Tipp: Die Sitemap sollte schlicht sitemap.xml heißen. FĂŒr die Erstellung gibt es im Internet zahlreiche kostenlose Sitemap-Generatoren. Um Suchmaschinen auf die Existenz einer Sitemap hinzuweisen, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. die direkte Einreichung einer Sitemap bei der Suchmaschine, zum Beispiel bei den Google Webmaster-Tools
  2. ein genereller Hinweis fĂŒr die Crawler aller Suchmaschinen in der Datei robots.txt („sitemap: dateiname“)

Am besten nutzt man beide Optionen: Anmeldung bei der wichtigsten Suchmaschine und der Hinweis in der robots.txt-Datei fĂŒr alle anderen Suchmaschinen.

Überschriften-Ebenen

Webseiten werden in HTML geschrieben. Diese Auszeichnungssprache enthĂ€lt Zeichen fĂŒr AbsĂ€tze (<p>) und Überschriften. Die Überschriften werden dabei auf verschiedene Ebenen aufgeteilt. Insgesamt gibt es sechs Stufen von Überschriften und ZwischenĂŒberschriften: <h1> (höchste Ebene) bis <h6> (niedrigste Ebene).

  • Eine H1-Überschrift sollte immer vorhanden sein. Weitere sind kontraproduktiv.
  • Die Anzahl der unteren Ebenen (H2 bis H6) hĂ€ngt von dem Umfang der Seite selbst ab.
  • Generell gilt jedoch: Drei Unterschriftsebenen reichen aus (H1 bis H3). Manchmal reichen sogar nur zwei.
  • Auch in den Überschriften sollten wichtige Keywords nicht fehlen.

Ein hĂ€ufiger SEO-Fehler ist eine unlogische Struktur von Überschriftsebenen. So sollte auf eine H1-Überschrift nicht unmittelbar eine H3-Überschrift folgen. Andererseits spielt die Formatierung der Überschriften fĂŒr SEO eine nachgelagerte Rolle. So können H1-Überschriften eine kleinere SchriftgrĂ¶ĂŸe als H2-Überschriften erhalten. Die Algorithmen analysieren lediglich die logische Struktur im HTML-Text, nicht die GrĂ¶ĂŸe, mit der sie auf dem Display erscheinen. FĂŒr den User ist es aber hilfreich, wenn er bereits an der Formatierung der Überschriften erkennt, welche Relevanz und welchen Stellenwert sie im gesamten Inhalt der Website haben.

Wie werden Bilder fĂŒr Suchmaschinen optimiert?

Eine Website ohne Bilder wirkt fade. Fotos und Grafiken lockern die Optik auf. DarĂŒber hinaus dienen sie als Blickfang und sorgen fĂŒr Aufmerksamkeit. Die Bedeutung von Bildern fĂŒr SEO wird jedoch hĂ€ufig unterschĂ€tzt. Denn auch sie lassen sich fĂŒr Suchmaschinen optimieren. Hierbei sind vor allem folgende zwei Punkte wichtig:

  1. Die DateigrĂ¶ĂŸe eines Bildes darf nicht zu hoch sein, weil sonst der Pagespeed gedrosselt wird. Der Pagespeed (die Ladegeschwindigkeit einer Seite) ist aber ein wichtiger Ranking-Faktor.
  2. Im Quellcode der Website kann das Bild mit zusĂ€tzlichen Informationen fĂŒr Suchmaschinen versehen werden.

Die Crawler der Suchmaschinen können Bildinhalte selbst nur unzureichend erfassen. Wer Bilder auch fĂŒr Suchmaschinen optimieren möchte, sollte deshalb vor allem den zweiten Punkt beachten. Inhaltliche Informationen zum Bild werden mit dem sogenannten Alt-Attribut dargestellt, das sich im img-Tag (img fĂŒr Image) befindet: <img src=“/blume.jpg“ alt=“Dies ist eine rote Blume“> Diese Information ist vor allem fĂŒr die Google-Bildersuche wichtig. Viele Besucher kommen ĂŒber die Suche nach Fotos bei Google auf die Website. Mit aussagekrĂ€ftigen Alt-Tags wird es Google leichter gemacht, Bilder einem Thema zuzuordnen

Interne Verlinkungsstrategie: Wie sieht eine optimierte interne Verlinkung aus?

Links bestimmen die Struktur des Internets. Backlinks von fremden und positiv bewerteten Seiten auf die eigene Seite sind begehrt, weil sie von Suchmaschinen wie eine Empfehlung bewertet werden. Aber auch die interne Verlinkung auf der eigenen Website ist fĂŒr SEO wichtig. Zwar reicht auch eine XML-Sitemap aus, damit Google alle Unterseiten einer Website indexiert. Doch um die Bedeutung einer Unterseite im Gesamtkontext der InternetprĂ€senz zu erfassen, ist eine intelligente interne Verlinkung unverzichtbar.

  • Eine besondere Rolle bei der internen Verlinkung spielt der sogenannte Ankertext. Das ist der Textinhalt des Links, auf den der Besucher klickt. Auch die Suchmaschinen erfassen diesen Ankertext, denn er gibt eine Auskunft ĂŒber den Inhalt der verlinkten Seite.
  • Der Besucher sollte mit maximal drei Klicks zum Ziel kommen. Die Navigation sollte entsprechend nicht allzu viel Tiefe aufweisen.
  • Wer möchte, dass alle Unterseiten einer InternetprĂ€senz von Google erfasst werden, muss dafĂŒr sorgen, dass auch jede Seite intern verlinkt wird.
  • Eine XML-Sitemap ist hilfreich fĂŒr die Indexierung, sie ist aber niemals der Ersatz fĂŒr eine gute interne Verlinkung.

Technisches SEO

Technische Aspekte spielen ebenfalls fĂŒr die Suchmaschinenoptimierung eine große Rolle. Vor allem die Ladegeschwindigkeit einer Website, korrekte HTML-Kennzeichnungen und die Mobiltauglichkeit einer Website haben einen großen Einfluss auf das Ranking.

Pagespeed

Der Pagespeed, also die Geschwindigkeit, mit der eine Internetseite komplett geladen ist, ist ein offizieller Ranking-Faktor fĂŒr Google. Dass dieser Faktor in die Bewertung einfließt, hat seine Ursache in der Nutzer-Erfahrung. Die Technik des Internets wird immer ausgereifter, die User sind es gewohnt, dass eine Seite idealerweise sofort komplett sichtbar ist – vor allem auf mobilen GerĂ€ten. Generell lĂ€sst sich sagen, dass ein Seitenaufbau von unter 3 Sekunden akzeptabel ist. Dies gilt nicht nur, um die Google-Kriterien fĂŒr eine schnelle Seite zu erfĂŒllen. Eine langsame Seite hat auch mittelbare Nachteile fĂŒr das Ranking. Denn wenn eine Seite sehr lange braucht, um sich vollstĂ€ndig aufzubauen, steigt die Absprungrate. Diese Absprungrate ist wiederum ein wichtiger Indikator fĂŒr das Google-Ranking. FĂŒr die meisten Websites gilt jedoch Entwarnung: Eine InternetprĂ€senz von „normaler“ GrĂ¶ĂŸe ist in der Regel in einer bis drei Sekunden geladen. Sehr lange Ladezeiten liegen zumeist daran, dass dort Bilder mit zu hoher Auflösung vorhanden sind.

Korrektes HTML

HTML ist die Sprache des Internets. Jeder Browser „liest“ den HTML-Quellcode einer Internetseite und stellt sie auf dieser Grundlage dar. FĂŒr das Design sorgen zusĂ€tzliche Stylesheets, die fĂŒr SEO jedoch eine untergeordnete Rolle spielen. Auch HTML Ă€ndert kontinuierlich seine Regeln. Stoßen die Google-Crawler beispielsweise auf fehlerhaftes oder veraltetes HTML, kann sich dies negativ auf das Ranking auswirken. Tipp: Mit dem Markup Validation Service vom W3C lĂ€sst sich die Einhaltung der HTML-Standards bequem prĂŒfen.

Mobile First

Das Internet wird immer mobiler. Diese Entwicklung hat sich auch auf den Google-Index ausgewirkt – mit dramatischen Folgen fĂŒr die Website-Betreiber. Denn seit 2018 gilt: Die mobile Version einer Website ist die Basis fĂŒr die Indexierung. Eine Website, die nur auf dem Desktop funktioniert, hat deshalb schlechte Chancen, dauerhaft gute Positionen bei Google zu erreichen. Um dies zu verhindern, gibt es grundsĂ€tzliche zwei Möglichkeiten:

  1. Es werden zwei Versionen einer Website erstellt: eine Desktop-Version und eine mobile Version.
  2. Responsive Design: Die Website ist sowohl fĂŒr mobile wie fĂŒr stationĂ€re GerĂ€te geeignet, weil sich das Design flexibel an das GerĂ€t anpasst.

Google bevorzugt offiziell die zweite Variante und stellt Webmastern hierfĂŒr ein How-to zur VerfĂŒgung. Deshalb ist Responsive Design zurzeit „state of the art“ im Webdesign – und dies wird wahrscheinlich in absehbarer Zukunft so bleiben. Noch ein weiterer Punkt spricht fĂŒr Responsive Design: Die Inhalte einer Website mĂŒssen nicht doppelt erstellt werden, wenn man sich von Anfang an fĂŒr ein flexibles Design entscheidet. Alle SEO-AktivitĂ€ten können sich auf eine Version konzentrieren.

Warum hat Responsive Design so viele Vorteile?

Wer moderne und erfolgreiche Internetseiten von heute genau unter die Lupe nimmt, wird bei allen diesen Seiten ein ĂŒbereinstimmendes Kennzeichen feststellen: Sie sind responsive. Das kann man ganz einfach testen, indem man die GrĂ¶ĂŸe des Browsers auf dem Desktop verkleinert. Das Design passt sich automatisch an. Ein Absatz, der auf dem Desktopbildschirm eine Breite von 90 Prozent hat, behĂ€lt diesen relativen Anteil auch dann, wenn man die BrowsergrĂ¶ĂŸe auf der minimalsten Stufe einstellt. Wenn auf großen Bildschirmen 2 oder 3 Elemente nebeneinanderstehen, wechseln sie ab einer gewissen Breite die Position und stehen plötzlich untereinander. Trotzdem bleibt alles ĂŒbersichtlich. Mit Responsive Design spart man sich eine eigene mobile Domain. Alle Inhalte können zentral gesteuert werden. Auch SEO wird dadurch einfacher. Und weil Google sogar offiziell zu Responsive Design rĂ€t, ist Responsive Design auch unter SEO-Gesichtspunkten die erste Wahl. Tipp: Google stellt allen Webmastern ein kostenloses Tool fĂŒr einen Test auf Mobiltauglichkeit zur VerfĂŒgung. Dieser Test funktioniert auch fĂŒr Seiten, die noch nicht online sind (dann genĂŒgt die Eingabe des HTML-Codes).

Offpage-SEO

Wie funktioniert der Backlink-Aufbau?

Der Aufbau einer effektiven Backlink-Struktur ist die Hauptaufgabe im Rahmen von Offpage-SEO. Doch wie erreicht man eine solche Backlink-Struktur? Im Idealfall ergibt sich diese von selbst, wenn die Seite hochwertige Inhalte bietet und deshalb freiwillig von anderen Seiten verlinkt und damit empfohlen wird. Aber es schadet natĂŒrlich nicht, wenn man dabei ein bisschen nachhilft. Worauf sollte man dabei achten?

  1. Hilfreich sind nur themenrelevante Backlinks. Unter diesen Aspekt hat auch der Ankertext eine große Bedeutung. Irrelevante Links können auch Schaden anrichten, indem die Website von Google thematisch falsch eingestuft wird.
  2. Backlinks von Seiten, die Google als minderwertig einstuft, sind ebenfalls schÀdlich (Bad Neighbourhood).
  3. Ein wirklich organischer Linkaufbau benötigt Zeit und entwickelt sich weitgehend von selbst.
  4. Auch der Linktausch („Verlinkst du mich, verlink ich dich“) kann verdĂ€chtig wirken.

Achtung: Gerade bei dem Aufbau einer guten Backlinks-Struktur ist Vorsicht geboten.

Welche zusĂ€tzlichen Offpage-SEO-Maßnahmen gibt es?

Offpage-SEO wird hĂ€ufig darauf reduziert, fĂŒr möglichst viele Backlinks zu sorgen. Aber zu einer professionellen Offpage-Suchmaschinenoptimierung gehört mehr. Nicht jede erfolgreiche Offpage-Optimierung endet mit einem neuen Link auf die eigene Seite. Das Ziel von Offpage SEO ist es, die PopularitĂ€t der eigenen Website zu steigern. Dieses Ziel lĂ€sst sich mit verschiedenen Methoden erreichen. Dabei kommen unterschiedliche KanĂ€le zum Einsatz – und hierzu gehören zum Beispiel auch die klassische Werbung in Printmedien oder AktivitĂ€ten auf Social Media. Offpage-SEO-Strategien jenseits des Linkaufbaus wirken sich zumeist nur mittelbar auf das Ranking bei Suchmaschinen aus, dafĂŒr aber nachhaltig. Das hat folgende GrĂŒnde:

  1. AktivitĂ€ten auf Social Media, Veranstaltungen und Aktionen unterstĂŒtzen langfristig die Reputation eines Unternehmens (und damit die Aufmerksamkeit fĂŒr Website) sowie die Brand Awareness.
  2. Gerade auf Social-Media-Portalen besteht die Möglichkeit, mit Kunden in direkten Kontakt zu treten. Dadurch steigen, auch ohne Verlinkung, die Besucherzahlen auf der eigenen Website – und das registriert auch Google.
  3. Likes und Shares fĂŒhren ebenfalls zu mehr Besuchern.

Ob Google Social Signals wie Likes und Shares unmittelbar als Ranking-Faktor bewertet, ist nicht sicher. Trotzdem gehört Social Media zu jeder intelligenten Marketing-Strategie.

Wie misst man SEO?

Der Erfolg von SEO-Maßnahmen ist messbar. Das ĂŒbergeordnete Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist klar: mehr Besucherzahlen und höhere UmsĂ€tze. Doch es gibt auch noch andere Methoden, um die Wirksamkeit von Maßnahmen zu messen.

Die wichtigsten SEO-KPIs

Welche Kennzahlen geben Hinweise auf den Ist-Zustand einer Website und den Erfolg von Suchmaschinenoptimierung? ZunĂ€chst ein kleiner Überblick ĂŒber die wichtigsten KPIs (Key Performance Indicators):

  • Ranking: Auf welcher Position steht die Seite fĂŒr einen bestimmten Suchbegriff?
  • Besucherzahlen: Wie viele Nutzer besuchen die Seite in festgelegten ZeitrĂ€umen?
  • Click-Through-Rate (CTR): Wie viel Prozent derjenigen, die einen Suchbegriff bei Google eingeben und die Website in den SERPs sehen, klicken auch auf die Seite?
  • Absprungrate (Bounce Rate): Wie viele User springen nach dem Besuch der ersten Seite einer InternetprĂ€senz wieder ab?
  • Verweildauer: Wie lange halten sich die Nutzer auf der Seite auf?
  • Sichtbarkeitsindex: Der Sichtbarkeitsindex ist ein Wert, der zum Beispiel von Anbietern wie Sistrix gemessen wird. Der Sichtbarkeitsindex steht in enger Beziehung zu den Besucherzahlen einer Website.

Welche Google-Richtlinien gilt es zu beachten?

Google lĂ€sst sich ungern in die Karten schauen, wenn es darum geht, welche Faktoren im Einzelnen das Ranking beeinflussen. In den Richtlinien fĂŒr Webmaster spricht Google jedoch offen aus, wie eine gute Website aussieht, damit diese leichter zu finden und zu indexieren ist.

  • Bei der Konzeption einer Website ist die Orientierung an den NutzerwĂŒnschen langfristig erfolgreich. Eine einseitige technische SEO-Ausrichtung, die Tricks verwendet oder LĂŒcken ausnutzt, erzielt allenfalls kurzfristige Erfolge. Letztlich gilt, dass QualitĂ€t sich auch bei der Suchmaschinenoptimierung auszahlt. Was den Usern gefĂ€llt, gefĂ€llt auch Google.
  • Eine einzigartige Website mit Unique Content, die sich von konkurrierenden Websites abhebt, wird sich auf lange Sicht auf vorderen Google-Positionen halten.

Tipp: Da die Suchmaschinen hauptsĂ€chlich den Text einer Website bewerten, lohnt es sich, zu Testzwecken die zu prĂŒfende Internetseite mit dem Browser Lynx zu betrachten. Dieser Browser zeigt nur Text an, zum Beispiel anstelle eines Bildes nur dessen Alt-Attribut.

Wie vermeidet man Google-Sanktionen?

In den Google-QualitĂ€tsrichtlinien geht es insbesondere auch um unerlaubte Verfahren, die zu einer Entfernung der Seite aus dem Index fĂŒhren können – die Höchststrafe fĂŒr jeden, der im Internet mit einer Website aktiv ist. Wer sich aber mit den Google-Richtlinien beschĂ€ftigt und diese einhĂ€lt, geht langfristig auf Nummer sicher. FĂŒr eine sichere Suchmaschinenoptimierung gibt es deshalb die folgenden sieben Tipps:

  1. Vorsicht bei automatisch generierten Inhalten. Dazu gehören zum Beispiel ungeprĂŒfte maschinelle Übersetzungen, mit Text-Spinnern erzeugte Artikel oder Zusammenstellungen aus verschiedenen Netzinhalten, die keinen Mehrwert beinhalten. Bei Produktbeschreibungen liefern intelligente Programme oft jedoch gute Ergebnisse.
  2. Die Teilnahme an Linktauschprogrammen fĂŒr die Weitergabe eines Pageranks bewertet Google als Manipulationsversuch. Dazu zĂ€hlen auch gekaufte Links, exzessive Verlinkungen in Kommentaren oder das Verwenden von Programmen, die automatisch Links posten.
  3. Ebenfalls zu vermeiden sind BrĂŒckenseiten (Doorway Pages), deren Zweck darin besteht, lediglich auf eine andere Seite weiterzuleiten, die selbst aber mit relevanten Keywords bespickt sind.
  4. Gleiches gilt fĂŒr das sogenannte Cloaking. Dabei wird der Suchmaschine eine Seite vorgelegt, die fĂŒr ein bestimmtes Keyword optimiert ist. Den Usern selbst wird aber eine völlig andere Seite angezeigt (zum Beispiel mit Werbung).
  5. Zu den Manipulationsversuchen gehören auch versteckte Texte (zum Beispiel weiße Schrift auf weißem Grund), die der User nicht erkennt, aber von den Crawlern als Inhalt der Website registriert werden.
  6. Eine ĂŒbermĂ€ĂŸige Verwendung von Keywords (Keyword-Spamming) fĂŒhrt ebenfalls zur Abwertung. Zu viele und ĂŒberflĂŒssige Keywords bieten dem User keinen Mehrwert.
  7. Kopierte Inhalte (Duplicate Content) von anderen Webseiten stuft Google als wertlos ein.

Die Googlebots erforschen das Internet kontinuierlich. Trotzdem ist es möglich, nach einer Änderung der WebprĂ€senz einen Antrag auf erneutes Crawling zu stellen. Das kann sich zum Beispiel als notwendig erweisen, wenn Google einen Manipulationsversuch automatisch entdeckt hat und dieser daraufhin behoben wird.

SEO-Tools

SEO-Tools unterstĂŒtzen die Suchmaschinenoptimierung. Sie erlauben automatische SEO-relevante Kontrollen und Analysen. WofĂŒr werden SEO-Tools eingesetzt?

  • Herausfinden der wichtigsten Suchbegriffe fĂŒr eine Website
  • Kontrolle der Sichtbarkeit und des Pageranks der eigenen Website fĂŒr bestimmte Keywords
  • Analyse der Click-Through-Rate bei den SERPs
  • Kontrolle des Benutzerverhaltens auf der eigenen Website (Customer Journey)
  • Detaillierte Traffic-Analyse
  • Backlink-Kontrolle und Backlink-Überwachung
  • Pagespeed-Analyse
  • Technische Optimierungen

Schließlich lĂ€sst es sich mit SEO-Tools auch feststellen, ob sich die Verbesserung bei einzelnen SEO-relevanten Punkten auch konkret auf die angestrebten Marketing-Ziele auswirken.

Google Search Console

Eines der mĂ€chtigsten SEO-Tools bietet Google selbst an: die Google Search Console (frĂŒher: Google Webmaster Tools). Dieses Tool fĂŒr die Analyse der eigenen Website ist kostenlos. Hierzu gibt es nur zwei Voraussetzungen. Zum einen muss der Nutzer der Search Console ĂŒber ein eigenes Google-Konto verfĂŒgen. Zum anderen ist die Analyse nur möglich, wenn sich der Nutzer durch die Integration eines BestĂ€tigungsschlĂŒssels auf seiner Website als Berechtigter identifizieren kann. In der Search Console lassen sich unterschiedliche Analysen und Berichte einsehen. Auch tote Links lassen sich dadurch leicht aufspĂŒren. Weiter bietet die Google Search Console die Kontrolle ĂŒber die mobile Eignung der eigenen Website. ZusĂ€tzliche Funktionen der Google Search Console:

  • Kontrolle der Position der Website fĂŒr beliebige Suchbegriffe
  • Die Anzeige von anderen Webseiten, die auf die eigene Seite verlinken
  • Nachrichten ĂŒber mögliche Indexierungsfehler

Außerdem bietet die Google Search Console die Möglichkeit die XML-Sitemap zu hinterlegen und die Kontrolle des Crawlens mithilfe der robots.txt-Datei zu ĂŒberprĂŒfen. Auch auf Seiten mit „Thin Content“ weist die Konsole hin – also auf schwache oder nicht vorhandene Inhalte, die von Google negativ bewertet werden. Dazu kommen ein informativer Blog, ein Hilfeforum und die Möglichkeit, an Online-Sprechstunden teilzunehmen. Der große Vorteil der Google Search Console ist natĂŒrlich, dass dieses Tool von Google selbst zur VerfĂŒgung gestellt wird. So bekommt man als Webmaster oder Suchmaschinenoptimierer stĂ€ndig Informationen aus erster Hand.

Google Analytics: Welche Daten liefert Google Analytics?

Auch Google Analytics ist ein mÀchtiges Werkzeug. Es liefert unter anderem folgende wichtigen Informationen:

  • Woher kommen die Besucher? Von Suchmaschinen, durch direkte Eingabe der URL oder durch einen Backlink?
  • Aus welcher Region kommen die Besucher?
  • Technische Daten: Browser-Typ, Betriebssystem, Zugriff von einem Desktop-GerĂ€t, von einem Tablet oder von einem Smartphone?
  • Wie sieht die Entwicklung der Besucherzahlen im zeitlichen Verlauf aus?
  • Wie entwickelt sich die Absprungrate?
  • Wie lange halten sich User auf einzelnen Seiten auf?

Wie implementiert man Google Analytics DSGVO-konform?

Wichtig: Durch die DGSVO (Datenschutz-Grundverordnung) haben sich die Vorschriften ĂŒber die Erhebung und Nutzung von Userdaten fĂŒr Webmastersite-Betreiber erheblich erschwert. Um ganz sicher zu gehen und vor Abmahnungen geschĂŒtzt zu sein, sollte man diese vier Schritte beachten:

  1. Mit Google muss explizit eine Vereinbarung zur Datenverarbeitung geschlossen werden. HierfĂŒr stellt Google eine Möglichkeit zur elektronischen BestĂ€tigung in der Verwaltung von Google Analytics zur VerfĂŒgung.
  2. Bei der Implementierung des Tracking-Codes muss die IP-Anonymisierung ergÀnzt und im Code der Website hinterlegt werden.
  3. Implementierung des Opt-Out-Skripts
  4. In der DatenschutzerklĂ€rung der eigenen Website mĂŒssen die User ĂŒber die Nutzung von Google Analytics informiert werden. Dazu gehört auch ein Hinweis, wie die Nutzer der Erhebung von Daten durch Google widersprechen können.

Das Google Analytics-Konto lĂ€sst sich auf einfache Weise mit der Google Search Console verknĂŒpfen.

Wie stark ist Sistrix?

Sistrix erlaubt eine umfassende SEO-Analyse der gesamten Website. Dazu gehören nicht nur Keywords, Rankings und Backlinks, sondern auch Social Signals. Der besondere Clou von Sistrix ist der Sichtbarkeitsindex. Dieser Index ordnet jeder Website einen Wert zu, der anhand eines Datensatzes von relevanten Keywords und deren Ranking Position ermittelt wird. FĂŒr Sistrix spricht vor allem die Erfahrung – der Anbieter ist bereits seit mehr als einem Jahrzehnt auf dem Markt. Die Sistrix Toolbox ist ein Allrounder und somit fĂŒr viele Nutzer mit unterschiedlichen SEO-Ambitionen interessant. Sistrix ist ein umfangreiches Tool mit zahlreichen Möglichkeiten fĂŒr Webmaster, den derzeitigen SEO-Stand zu analysieren. Das leistungsstarke Tool ist in der Vollversion kostenpflichtig. Aber auch die kostenlosen Dienste von Sistrix können sich sehen lassen. Dazu gehören unter anderem:

  • eine kostenlose Onpage-Analyse
  • ein Snippet-Generator fĂŒr die wichtige Website-Info in den SERPs
  • ein hreflang-Guide (eine Anleitung fĂŒr international orientiertes SEO)

SEMrush

SEMrush bezeichnet sich selbst als „umfassendes Marketing-Toolkit fĂŒr Profis im digitalen Marketing“. Diese Bezeichnung ist nicht zu hoch gegriffen. Denn das mĂ€chtige SEO-Werkzeug eignet sich sowohl fĂŒr Freelancer wie fĂŒr kleine, mittlere und große Unternehmen. Besonders das Einrichten von Projekten zeichnet SEMrush aus. Hiermit lassen sich nicht nur die Entwicklungen der eigenen WebprĂ€senz kontrollieren – auch die gleichzeitige Analyse der Konkurrenz ist möglich. Die Projekte zeichnen sich unter anderem durch folgende Funktionen aus:

  • Onpage-SEO-Checker
  • Social Media-Tracker
  • Brand Monitoring
  • Link Building
  • Tools fĂŒr die Erstellung von Anzeigen
  • Content Analyzer

SEMrush ist kostenpflichtig, bietet aber auch eine kostenlose Testversion an – mit dieser stĂ¶ĂŸt man allerdings schnell an Grenzen.

Weitere SEO-Tools

Der Markt fĂŒr SEO-Tools ist mittlerweile schwer ĂŒberschaubar geworden. Das ist angesichts der Bedeutung der Suchmaschinenoptimierung kein Wunder. Google Analytics und die Google Search Console sind bereits sehr mĂ€chtige Werkzeuge, mit denen man schnell einen Überblick ĂŒber den Ist-Zustand der eigenen Website gewinnen und eine eigene SEO-Strategie entwickeln kann. Weitere Möglichkeiten bieten SEMrush und Sistrix.

  • Ein weiterer Anbieter fĂŒr kostenpflichtige SEO-Tools ist ahrefs.com. Die Website startete 2011 als Backlink-Tool und hat sich inzwischen zum SEO-Allrounder entwickelt. Auch ahrefs ist kostenpflichtig.
  • Das britische Unternehmen Screamingfrog bietet mit seinem SEO Spider bereits in der kostenlosen Version die Möglichkeit an, bis zu 500 URLs zu crawlen. Screamingfrog ist ein praktisches Tool, um zum Beispiel tote Links und Duplicate Content zu entdecken oder eine XML-Sitemap zu generieren.
  • Metrics Tools ist ein Allround-SEO-Tool, das insbesondere fĂŒr Einsteiger gut geeignet ist.
  • Ein weiteres leistungsfĂ€higes Tool fĂŒr Einsteiger ist Seobility, das bereits in der Free Version die Möglichkeit bietet, das Ranking fĂŒr 10 Keywords zu ĂŒberwachen.
  • Die SEO-Suite Xovi bietet zahlreiche Funktionen mit einem integrierten Tool fĂŒr die Optimierung von Texten.
  • Nomen est omen: de.ryte.com (ehem. onpage.org) ist ein praktisches Tool fĂŒr alle, die sich auf Onpage-Optimierung spezialisiert haben. Vor allem das Tool zur Optimierung von Texten nach der WDF*IDF-Methode ĂŒberzeugt.

Featured Snippets: die begehrte Position Null

Die Position 1 bei Google ist gut. Doch es gibt einen noch besseren Platz: die Position Null. Darunter fallen die sogenannten Featured Snippets. Manche Suchmaschinenoptimierer bezeichnen Featured Snippets bereits als das neue „SEO-Gold“. Ein Featured Snippet ist ein hervorgehobenes Suchergebnis, das dem User eine schnelle Antwort auf eine Frage gibt, die ins Suchfeld eingegeben wurde. Google bedient sich dabei der Inhalte, die von der betreffenden Website zur VerfĂŒgung gestellt werden. Ein Featured Snippet hat zwei immense Vorteile:

  1. Es erscheint ganz oben bei Google.
  2. Es ist kostenlos.

Featured Snippets dĂŒrfen nicht mit Google Ads verwechselt werden. Doch wie erreicht man die begehrte Position Null? Man orientiert sich bei der Erstellung von Online-Content an einer Frage („Was ist …“, „Wie funktioniert …“, „Wo finde ich …“) und formuliert eine möglichst kurze und treffende Antwort. Optimal hierfĂŒr sind ein bis zwei SĂ€tze, Bullet-Points oder kleine Tabellen. Weil Featured Snippets sehr wertvoll fĂŒr die Suchmaschinenoptimierung sind, ist es natĂŒrlich schwierig, die Position Null wirklich zu erreichen. Denn die Konkurrenz schlĂ€ft nicht.

Was leistet eine SEO-Agentur?

Wer regelmĂ€ĂŸig in seinem Spam-Ordner nachsieht, kennt die typischen E-Mails, die schnelle SEO-Erfolge fĂŒr wenig Geld versprechen: „In kurzer Zeit auf Position 1“, „Ihr Angebot auf Nummer 1 bei Google“ oder „Der neue SEO-Turbo bringt Ihre Website ganz nach vorne“. Von solchen Angeboten ist nicht viel zu halten. Fakt ist: Niemand außer Google selbst kennt den Algorithmus, der die SERPs bestimmt. Dazu kommt, dass Google den Algorithmus laufend aktualisiert und anpasst. Was kann eine seriöse SEO-Agentur also leisten? Wer auf QualitĂ€t setzt, kann sicher sein, langfristig gute Positionen bei Google und Co. zu erreichen. Voraussetzung dafĂŒr ist jedoch, dass man die Ziele der Zusammenarbeit mit einer SEO-Agentur genau absteckt.

Wie kontrolliert man die Dienste einer SEO-Agentur?

Bessere Rankings, mehr Traffic, gute Conversions und dadurch mehr UmsĂ€tze – das Ziel der Suchmaschinenoptimierung liegt fĂŒr kommerzielle Websites auf der Hand. Angesichts der Bedeutung der Suchmaschinenoptimierung fĂŒr diese Ziele kommt es entscheidend auf die Auswahl der richtigen SEO-Agentur an. Als effizient haben sich hier LaufzeitvertrĂ€ge erwiesen: die kontinuierliche Arbeit an der Optimierung fĂŒr Google. Entscheidend fĂŒr den Erfolg und die Kontrolle der Leistungen ist es, dass bei einem solchen Vertrag die Ziele möglichst im Detail schriftlich fixiert werden. Solche Ziele sind zum Beispiel:

  • Besseres Ranking fĂŒr ausgewĂ€hlte Keywords
  • Mehr Traffic aus den organischen Suchergebnissen
  • Höhere Conversion-Rates
  • Höhere Umsatzzahlen

Die einzelnen SEO-Ziele stehen dabei immer im Zusammenhang mit den generellen Marketing-Strategien eines Unternehmens und sollten deshalb immer aufeinander abgestimmt sein.

SEO-Ziele SMART erreichen

Bei der Definition der SEO-Ziele kann man sich an der SMART-Methode orientieren.

  1. S wie spezifisch: Klare Ziele, verstÀndlich formuliert.
  2. M wie messbar: Eindeutige Kriterien mit klaren GrĂ¶ĂŸen bieten eine solide Grundlage fĂŒr die ÜberprĂŒfung.
  3. A wie attraktiv: Die festgelegten Ziele mĂŒssen einen Nutzen erzielen.
  4. R wie realistisch: Zu hoch gesteckte Ziele fĂŒhren schnell zu Frustrationen. Lieber langfristig denken und bescheidene Ziele erreichen.
  5. T wie terminierbar: Jedes einzelne Ziel erhÀlt einen Termin zur Verwirklichung.

Ein Beispiel, das alle SMART-Bedingungen erfĂŒllt: In einem Jahr soll die Seite https://xyz.de/produkt123.html fĂŒr das Keyword „Produkt 123“ von der derzeit dritten auf die erste Seite der Google-Ergebnisse klettern.

Wie entwickelt man eine SEO-Strategie?

FĂŒr die Entwicklung einer effektiven SEO-Strategie geht man am besten in drei Schritten vor:

  1. Ausgangsanalyse
  2. Keyword-Recherche
  3. Technische Optimierungen

NatĂŒrlich ist jede SEO-Strategie individuell und immer nur so gut, wie sie zu den Zielen einer Website passt. Im Wesentlichen besteht jedoch jede Keyword-Analyse aus diesen drei Schritten.

1. Die Ist-Analyse

Am Anfang einer jeden SEO-Strategie steht die Analyse des Ist-Zustands. Wie sieht der aktuelle Stand einer Website bei den wichtigsten KPIs Besucher (Traffic), Rankings (Positionen fĂŒr bestimmte Keywords) und Conversion (zum Beispiel KaufabschlĂŒssen) aus? FĂŒr die Traffic-Analyse bietet Google Analytics bereits die wichtigsten Zahlen: Seitenaufrufe, Zahl der Besucher, durchschnittliche Sitzungsdauer und die Unterscheidung zwischen neuen und wiederkehrenden Besuchern bieten gute AufschlĂŒsse darĂŒber, wo eine Website aktuell steht. Neben der Ranking-Analyse ist auch der technische Ist-Zustand der Website zu betrachten. Hier geht es bspw. um die Analyse der Ladegeschwindigkeit, der Linkstruktur und der Indexierbarkeit der Website.

2. Die Keyword-Recherche

Im zweiten Schritt geht es darum, genau die Keywords zu finden, fĂŒr die eine Website gute Positionen bei Google erreichen will. ZunĂ€chst geht es um das Haupt-Keyword. Das ist der Suchbegriff, zu dem die Website auf jeden Fall gefunden werden soll, der den Inhalt des Angebots am besten beschreibt oder der von der Zielgruppe am hĂ€ufigsten eingegeben wird – am besten natĂŒrlich alles zusammen. Diese drei Faktoren sind bei der Suche des Keywords ausschlaggebend:

  1. die Zielgruppe der Website
  2. das Suchvolumen des Keywords
  3. die Schwierigkeit, mit einem bestimmten Keyword gute Positionen zu erreichen

Die Bestimmung der Zielgruppe ist der SchlĂŒssel fĂŒr die Keywords. Welche Anfragen sind fĂŒr eine bestimmte Zielgruppe typisch? Wie sehen diese Anfragen konkret aus? Es macht zum Beispiel einen Unterschied, ob Bike-Fans nach „fahrradreifen“ oder „fahrrad reifen“ suchen (wobei Groß- und Kleinschreibung wiederum keinen Unterschied macht). Dazu kommen nicht nur Keywords, sondern auch ausformulierte Fragen. Diese sind vor allem dann wichtig, wenn man ein Featured Snippet bekommen will – die Position Null bei Google. Tipp: Auf Google Trends erhĂ€lt man wertvolle Hinweise auf das Keyword-Umfeld. HĂ€ufig stĂ¶ĂŸt man hier durch die Eingabe eines Synonyms auf ein Haupt-Keyword, das ein erheblich grĂ¶ĂŸeres Suchvolumen aufweist. Das Suchvolumen eines jeden Keywords gibt an, wie viele Suchanfragen pro Monat fĂŒr diesen Suchbegriff bei Google gestellt werden. Je höher das Suchvolumen eines Keywords, desto schwieriger und aufwendiger ist die Optimierung.

3. Technische Optimierungen

Wenn die Keywords feststehen, mĂŒssen entsprechende Inhalte erstellt werden. Diese sollten nicht nur das Keyword sowie Synonyme und Wörter aus dem semantischen Umfeld enthalten. Wichtig ist es hier vor allem, dem User einen Mehrwert zu bieten. Das heißt in der Praxis meist: gute Antworten auf hĂ€ufig gestellte Fragen bereitstellen. Diese Inhalte mĂŒssen wiederum in eine Form gebracht werden. Hier kommt technisches SEO ins Spiel. Dazu zĂ€hlt vor allem eine korrekte HTML-Auszeichnung der Website, die sich an den neuesten HTML5-Standards orientiert. Ist der Code fehlerhaft, wird dies von Google oft als Indiz fĂŒr eine qualitativ schlechte Seite gewertet. Aber auch Responsive Design und schnelle Ladezeiten sind wichtig. Tipp: Google bietet mit Pagespeed Insights eine kostenlose Möglichkeit an, die Ladegeschwindigkeit der eigenen Website kostenlos zu prĂŒfen. Die Seitenstruktur muss ebenfalls nutzerfreundlich sein. Im Idealfall findet sich der User sofort auf der Seite zurecht und weiß, wo er klicken muss, um eine gewĂŒnschte Information zu erhalten.

Was unterscheidet Content-Marketing und SEO?

Content-Marketing ist seit einigen Jahren die vorherrschende Strategie im Online-Bereich. Darunter versteht man den Ansatz, Kunden mit nĂŒtzlichen Informationen zu gewinnen. Content-Marketing ist damit ein spezieller Bereich des Inbound-Marketings. Beim Inbound-Marketing wird der Kunde nicht mit Werbung konfrontiert, sondern er kommt alleine zu dem Angebot, weil er auf der Suche nach Informationen ist. Content Marketing Maßnahmen und SEO ergĂ€nzen sich gegenseitig. Content Marketing hat zum Ziel qualitativ hochwertige Inhalte fĂŒr Nutzer zu prĂ€sentieren. Da Suchmaschinenbetreiber versuchen, das fĂŒr den Nutzer bestmögliche Ergebnis zu seiner Suchanfrage zu liefern, ist es also sinnvoll im SEO auf guten Content zu setzen.

  • Content-Marketing produziert regelmĂ€ĂŸig frischen Content, der sich auf das Ranking bei Suchmaschinen positiv auswirkt.
  • Technische SEO-Maßnahmen haben einen positiven Einfluss auf die User Experience und fördern damit die Bereitschaft, guten Content zu konsumieren.
  • Starke Inhalte als Ergebnis intelligenter Content-Marketing-Strategien fĂŒhren von allein zu Backlinks, unterstĂŒtzen somit einen wesentlichen Bestandteil der Offpage-Optimierung.

Content-Marketing ist ein umfassendes und ganzheitliches Konzept, das ohne die technische Hilfe von SEO nicht auskommt. Denn Fakt ist, dass Suchmaschinen nach wie vor die erste Adresse fĂŒr eine Suche sind. Das wird voraussichtlich auch in absehbarer Zukunft so bleiben. Wenn Content Marketing und SEO Hand in Hand gehen, können sich die Ergebnisse sehen lassen

Das SEO-Glossar

Die wichtigsten Begriffe rund um Suchmaschinenoptimierung

Absprungrate (Bounce Rate): Prozentzahl der Besucher, die nur auf einer Seite der Website bleiben und die InternetprÀsenz dann verlassen.

Alt-Attribut: Das Alt-Attribut dient der Beschreibung eines Bildes auf einer Website. Dieses Attribut ist insbesondere fĂŒr die Google-Bildersuche wichtig.

Ankertext (auch: Anchor-Text): Anklickbarer Text, der als externer oder interner Link dient.

Backlinks: Links von fremden auf die eigene Seite. Backlinks werden von Suchmaschinen als positives Votum fĂŒr die verlinkte Seite bewertet, wenn die verlinkende Seite selbst gut bewertet ist.

Black Hat SEO: Bezeichnung fĂŒr alle SEO-Maßnahmen, die bewusst Richtlinien der Suchmaschinen verletzen. Gegenteil: White Hat SEO.

Bad Neighbourhood: Englisch fĂŒr „schlechte Nachbarschaft“. ErhĂ€lt die eigene Seite viele Links von Websites, die Google als negativ einstuft, kann dies zur Abwertung fĂŒhren. Gleiches gilt fĂŒr ausgehende Links auf negativ bewertete Websites.

Click-Through-Rate: Die Click-Through-Rate (CTR) gibt das VerhÀltnis zwischen der HÀufigkeit der Anzeige eines Links und den Klicks darauf an.

Cloaking: Eine Form von Black Hat SEO, bei der den Suchmaschinen ein anderer Inhalt gezeigt wird als dem Besucher der Website.

Content: Webspezifischer Inhalt. Im Prinzip alles, was eine Website an Informationen bietet und die Art und Weise, wie diese Informationen vermittelt werden.

Content-Marketing: Marketing-Strategie, die auf nĂŒtzliche Informationen setzt, nach denen potenzielle Kunden suchen. Durch ein gutes Content-Angebot wird die Reputation einer Marke gestĂ€rkt.

Conversion (Konversion): Die „Umwandlung“ des Besuchers einer Website zu einem Kunden. FĂŒr kommerzielle Websites ist dies das langfristige Ziel von SEO.

Crawler: Programme, die von Suchmaschinen fĂŒr das Durchsuchen und die Analyse von Webinhalten eingesetzt werden.

Domain Trust: VertrauenswĂŒrdigkeit einer Website. Ein Backlink von einer Seite mit hohem Domain Trust wirkt sich positiv auf die eigene Seite aus.

Duplicate Content: Registrieren die Google-Crawler auf einer Website Inhalte, die in gleicher Form bereits auf anderen Seiten vorhanden sind, kann dies zur Abwertung fĂŒhren. Gegenteil: Unique Content.

Google Ads (ehemals Google AdWords): Werbeanzeigen von Google, die bei der Eingabe von bestimmten Suchbegriffen erscheinen. Werbetreibende zahlen pro Klick auf die Anzeige. Je umkÀmpfter der Suchbegriff ist, desto teurer sind die Anzeigenpreise.

Google Mobile Updates: Als Mobile Updates werden die regelmĂ€ĂŸigen Aktualisierungen des Google Algorithmus bezeichnet, die mobile Seiten verstĂ€rkt berĂŒcksichtigen. Seit 2015 ist MobilgerĂ€te-Freundlichkeit (Mobile Friendliness) ein offizieller Rankingfaktor.

HTML: Hypertext Markup Language. Auszeichnungssprache, mit der Internetseiten erstellt werden. Eine korrekte HTML-Auszeichnung ist fĂŒr gute Positionen bei Google wichtig.

Index: Datenbank einer Suchmaschine, die Informationen zu Milliarden von Webseiten hat. Dient als Grundlage fĂŒr die Ergebnisliste bei der Eingabe eines Suchbegriffs.

Keyword: SchlĂŒsselwort, Suchbegriff. Der Kerninhalt einer Webseite. SEO-Maßnahmen beziehen sich meist auf ein ganz bestimmtes Keyword, damit eine Website bei der Eingabe dieses Suchbegriffs möglichst weit oben steht. Long Tail Keywords sind Suchbegriffe, die aus mehreren Wörtern bestehen.

Link Juice: „Linkkraft”, die dadurch entsteht, dass die eigene Seite einen Link von einer hochwertigen Website erhĂ€lt. Diese Linkkraft wird auf die verlinkte Seite ĂŒbertragen und hat positive SEO-Auswirkungen.

Local SEO: Lokale Suchmaschinenoptimierung. Mit Local-SEO-Maßnahmen erreicht man eine bessere Sichtbarkeit bei Usern, die nach regionalen Angeboten suchen.

Meta-Description: Kurzer Text, der den Inhalt einer Website beschreibt und im Head-Bereich einer HTML-Seite gespeichert wird. Wird von Google oft als KurzerklĂ€rung der Website auf der Ergebnisliste fĂŒr ein Keyword eingesetzt.

Meta-Title: Titel einer Website, der im Head-Bereich einer HTML-Seite notiert wird. Dient Google als Überschrift in den SERPs.

Offpage SEO: Alle SEO-Maßnahmen, die außerhalb einer Website ansetzen. Das sind zum Beispiel die Optimierung der Backlinks-Struktur und die Vermeidung von Bad Neighbourhood.

Onpage SEO: Alle SEO-Maßnahmen, die direkt an der Seite ansetzen. Dazu gehören zum Beispiel Metadaten, XML-Sitemaps, Bilder-Optimierung, Überschriftenstruktur, Navigation, Responsive Design und interne Verlinkung.

Pagerank: Position einer Website auf der Google-Ergebnisliste (SERP) fĂŒr einen bestimmten Suchbegriff.

Rich Snippets: Zusatzinformationen zu einer Website, die neben Titel, URL und Seitenbeschreibung in den SERPs erscheinen. Sie bewirken höhere Aufmerksamkeit beim User.

robots.txt: Textdatei, die im Hauptverzeichnis einer Website gespeichert wird und Crawler darĂŒber informiert, welche Unterseiten der Domain in den Index aufgenommen werden dĂŒrfen.

SEA: Search Engine Advertising (Suchmaschinenwerbung) ist ein Teilgebiet des Search Engine Marketings, das sich hauptsÀchlich mit dem Einblenden von Werbeanzeigen nach der Eingabe eines bestimmten Suchbegriffs befasst. Besondere Bedeutung hat hier Google Ads (Google AdWords).

SEM: Search Engine Marketing (Suchmaschinenmarketing). Umfassender Begriff fĂŒr SEO und SEA – alle Maßnahmen, die die Position einer Website fĂŒr ein bestimmtes Keyword sowohl bei der organischen Suche wie im bezahlten Bereich optimieren. Kurzformel: SEM = SEO + SEA.

SEO: Search Engine Optimization (Suchmaschinenoptimierung). Dazu gehören alle Maßnahmen, die das Ranking und die Click-Through-Rate bei den organischen Suchergebnissen verbessern.

SERPs: Search Engine Result Pages (Suchergebnisseiten). Suchergebnisse auf eine Suchanfrage, die nach ihrer Relevanz absteigend geordnet sind.

Social Signals: RĂŒckmeldungen von Usern ĂŒber Social-Media-KanĂ€le, zum Beispiel Likes und Shares. Ob diese unmittelbare SEO-Auswirkungen haben, ist nicht sicher.

Suchmaschine: Programm zur gezielten Suche nach Internetseiten. Die mit Abstand wichtigste Suchmaschine ist Google.

Thin Content: „DĂŒnne Inhalte“. Seiten, die praktisch keine nĂŒtzlichen Inhalte aufweisen. FĂŒhrt zur Abwertung bei Google.

URL: URL (Uniform Resource Locator) ist der Standard fĂŒr eine Adresse im Internet. Jede Adresse ist einmalig. Die Domain ist dabei nur ein Bestandteil der URL. Das Keyword in der URL fĂŒhrt im Allgemeinen zu einer besseren Sichtbarkeit (Beispiel: https://deine-domain.de/dies-ist-eine-seite-zum-keyword-xyz.html)

WDF*IDF: Eine SEO-Formel, die auf Karl Kratz zurĂŒckgeht. Vereinfacht gesagt stellt sie das optimale VerhĂ€ltnis eines Keywords zu anderen Begriffen dar, die regelmĂ€ĂŸig im Umfeld eines Suchbegriffs verwendet werden.

W3C: AbkĂŒrzung fĂŒr World Wide Web Consortium. Eine internationale Community, die allgemein anerkannte Standards fĂŒr Techniken im Internet aufstellt, zum Beispiel fĂŒr HTML.

XML-Sitemap: Datei im Format XML, die sÀmtliche Unterseiten einer Website enthÀlt. Dies erleichtert Suchmaschinen die Indexierung. Es gibt auch Sitemaps im Format HTML.

Leave a comment

Du willst den digitalen Erfolg?
close slider