Der 1. Februar ist „Ändere-Dein-Passwort“-Tag

Heute ist der „Ändere-Dein-Passwort“-Tag
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Welttage gibt es inzwischen so viele, dass man kaum noch einen Überblick über alle behalten kann. Am 1. Februar findet jedoch der „Ändere-Dein-Passwort“-Tag statt, dem wir diesen Beitrag widmen möchten. Kürzlich erst wurden die häufigsten Passwörter der Deutschen des Jahres 2016 bekanntgegeben, was ziemlich ernüchternd war (wir berichteten).
Jeder sollte von Zeit zu Zeit seine im Internet verwendeten Passwörter ändern. Das hört sich leicht an, stellt einen aber nicht selten vor eine Herausforderung: Welches Passwort kann ich mir leicht merken, ist aber gleichzeitig sicher genug?

Was man (nicht) tun sollte

Fakt ist: Ihr Passwort sollte nicht leicht zu erraten sein. Tabu ist beispielsweise die platte Verwendung des Vornamens der Freundin / des Freundes, des eigenen Spitznamens, des eigenen Autokennzeichens oder Wohnorts. Denken Sie sich daher lieber einen anderen Begriff aus, zu dem Sie einen Bezug herstellen können. Bauen Sie sich daraus eine Eselsbrücke, die für Sie einfach zu merken ist, jedoch ohne dass andere Personen darauf kommen könnten. Verwenden Sie Groß- und Kleinbuchstaben und ergänzen Sie diese mit Ziffern und mindestens einem Sonderzeichen.

Variation bringt einen Zeitgewinn bei Hacking

Sie sollten ein Passwort nicht für mehrere Anbieter oder Plattformen verwenden. Möchten Sie dies doch tun, weil Sie sich beispielsweise nicht mehrere Passwörter gleichzeitig merken möchten, sollten Sie Ihr neues Passwort jeweils leicht variieren und es beispielsweise mit einem Zusatz versehen (fügen Sie Ihrem Ausgangspasswort z. B. bei Amazon ein „A“ für den ersten Buchstaben vorne und ein „n“ für den letzten Buchstaben hinten an).

Ein Beispiel:

Ausgangspasswort:       TumgH-7
Passwort für Amazon:       TumgH-7 + Amazon = ATumgH-7n


Sollten bei einem der Anbieter Zugangsdaten entwendet werden, senkt das die Gefahr, dass die Datendiebe kurz danach bereits auf Ihre Konten bei den anderen Diensten zugreifen können. Dennoch sollten Sie aufgrund der Ähnlichkeit der Passwörter untereinander diese bei allen Diensten ändern.

Der Klassiker: Der Klebezettel am Monitor

Wichtig: Notieren Sie Ihre Kennwörter niemals auf Klebezetteln, die Sie beispielsweise an Ihren Monitor kleben. Eine noch unsicherere Art der Aufbewahrung gibt es kaum. Sollten Sie sich mit dem Merken Ihrer Kennwörter dennoch schwertun, steht eine Reihe von Computerprogrammen zur Verfügung, darunter auch viele kostenlose, mit deren Hilfe Passwörter sicher auf dem eigenen PC gespeichert werden können. Eines davon ist KeePass (http://keepass.info/).  Beim Start des jeweiligen Tools ist die einmalige Eingabe eines Passworts notwendig, um Zugriff auf alle anderen Passwörter zu erhalten. Das hat den Vorteil, sich nur noch ein Passwort merken zu müssen.


Jochen Moschko

 
Jochen Moschko
SEO-Manager Exklusiv
Jochen Moschko arbeitet als SEO-Manager in der Exklusiv-Abteilung bei der FAIRRANK GmbH.