Das neue Google Earth: definitiv einen Blick wert

Das neue Google Earth: definitiv einen Blick wert
© jktu_21 – Fotolia.com

Seit Jahren versorgt „Google Earth“ seine Nutzer mit Satellitenbildern von der gesamten Welt. Mit der optionalen 3D-Darstellung erheben sich Berge und mitunter Gebäude vom Erdboden. Jetzt wurde Google Earth stark überarbeitet und wir sind begeistert.

In den Genuss der neuen Version kommen vorerst jedoch nur Nutzer der Android-App sowie Desktop-Nutzer, die mit dem Webbrowser „Google Chrome“ die webbasierte Version aufrufen: https://www.google.de/intl/de/earth/

Bereits nach dem Start, der ein paar Sekunden beansprucht, fällt auf, dass die Erdkugel extrem realistisch aussieht – wie auf einem Foto, das frisch aus dem All geschossen wurde. Wer die Wolken über den Kontinenten mit aktuellen Bildern von Wettersatelliten vergleicht, bemerkt, dass sie dem tatsächlichen, aktuellen Wolkenbild entsprechen. Beim Heranzoomen werden dann nach und nach Ländergrenzen, detaillierte Fotos von der Erdoberfläche sowie Straßen sichtbar.

Spätestens, wenn man die eigene Nachbarschaft heranzoomt und dann in den 3D-Modus wechselt, woraufhin sich alle (!) Häuser als 3D-Modelle erheben, wird einem klar, dass sich hier etwas getan hat – bislang konnten nur größere und bekanntere Gebäude als 3D-Modell dargestellt werden. Selbst Autos und Lastwagen erheben sich mitunter als 3D-Grafik.

Das neue Google Earth in Aktion
Screenshot von Google Earth

Auch ausgewählte Sehenswürdigkeiten werden sehr detailgetreu dargestellt. Diese sind unter dem Menüpunkt „Voyager“ zu finden. Einige der Materialien wurden in Zusammenarbeit mit der britischen BBC erstellt, die insbesondere für ihre hochkarätigen Naturdokumentationen im Fernsehen bekannt ist. Lediglich einzelne Auswahlmöglichkeiten stellten uns zuerst vor ein Rätsel , wie beispielsweise „Gefährdete Arten rund um die Welt“ – hier landet man als Besucher im Ozean und sieht nur ein dunkles Blau, während in der rechten Spalte eine gefährdete Tierart angezeigt wird. Beim Herauszoomen aus der Karte entdeckt man dann aber eine Vielzahl roter Fähnchen, wobei jedes Fähnchen für eine gefährdete Spezies steht und in deren Lebensraum angesiedelt ist.

Nutzer bisheriger Versionen von „Google Earth“ können den Dienst selbstverständlich weiterhin nutzen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass zukünftig auch die Desktop-Anwendung sowie die Version für Apples iOS-Betriebssystem aktualisiert wird, aber hierzu liegen noch keine Aussagen vor.

Sehenswert ist auch dieses Präsentationsvideo von Google:



Jochen Moschko

 
Jochen Moschko
SEO-Manager Exklusiv
Jochen Moschko arbeitet als SEO-Manager in der Exklusiv-Abteilung bei der FAIRRANK GmbH.