Googles Kampf gegen Webspam

Googles Kampf gegen Webspam
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Bei Google wird viel Arbeit in die Bekämpfung von Webspam investiert – damit sind Webseiten gemeint, die gehackt wurden, die zu viel Werbung enthalten oder die ihren Besuchern ungewollt Software oder Malware unterschieben.

In seinem Webmaster Blog berichtete der Suchmaschinenanbieter jüngst darüber, welche Maßnahmen im vergangenem Jahr gegen Webspam ergriffen wurden. Hier ist man sehr daran interessiert, seinen Nutzern nur solche Webseiten in den Suchergebnissen zu präsentieren, die nützlich sind und deren Besuch bedenkenlos möglich ist.

Weil die mobile Suche immer beliebter wird, zielen immer mehr bösartige Webseiten auf Nutzer ab, die mit mobilen Endgeräten unterwegs sind, also mit einem Smartphone oder Tablet. Es wurde eine starke Zunahme an gehackten Websites beobachtet, deren Besucher – ohne das Wissen des Webmasters – auf präparierte Webseiten mit massenweise Werbung weitergeleitet werden. Durch diese Werbeeinnahmen verdienen die Hacker Geld.

Wie Google Webspam bekämpft

Seitens Google werden Maßnahmen genannt, ohne dass jedoch zu sehr ins Detail gegangen wird. Das ist verständlich, da man vermeiden möchte, dass sich die Spammer diese Informationen zu Nutze machen.

Genannt werden Anpassungen am Algorithmus. In der Vergangenheit gab es mehrere sogenannte „Penguin“-Updates (deutsch: Pinguin-Update), die insbesondere unter Webseitenbetreibern und Suchmaschinenoptimierern Aufsehen erregten und sich auf die Rankings nicht weniger Domains auswirkten. Der hinter diesen Updates stehende Mechanismus wurde jetzt in den normalen Algorithmus implementiert und filtert minderqualitative Webseiten nun in Echtzeit aus. Das bekämpft unseriöse Webseiten nicht nur sofort, sondern verhindert auch massenhafte Rankingverschiebungen, wie sie bei den früheren Penguin-Updates der Fall waren.

Seit längerem ist bekannt, dass bei Google sogenannte „Quality Rater“ eingesetzt werden. Das sind geschulte Mitarbeiter, die händisch die Qualität einer Webseite bewerten. Webspam, der durch das Penguin-Raster fällt, wird von diesen Mitarbeitern abgefangen. Auch wurden in diesem Zuge im vergangenen Jahr 180.000 von Nutzern als verdächtig gemeldete Webseiten überprüft.

Fazit

Der Kampf gegen bösartige Webseiten und Spamwebsites ist ein nie endendes Thema. Google sorgt in den allermeisten Fällen erfolgreich dafür, dass solche Angebote in den Suchtreffern keinen Platz haben. Die Betreiber solcher Seiten, aber auch der Suchmaschinenanbieter, lernen ständig dazu. Es gleicht einem Katz- und Maus-Spiel und seitens Google wird hier hervorragende Arbeit geleistet.


Jochen Moschko

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Jochen Moschko
SEO-Manager Exklusiv-Abteilung
Jochen Moschko arbeitet als SEO-Manager in der Exklusiv-Abteilung bei der FAIRRANK GmbH.