404-Fehler sind für Google kein Zeichen schlechter Qualität

404-Fehler sind für Google kein Zeichen schlechter Qualität
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Viele Webseiten werden regelmäßig verändert. Neue Texte werden eingefügt, Bilder ausgetauscht und manchmal werden auch Seiten entfernt, wenn diese nicht mehr benötigt werden. Vor allem Online-Shops zeichnen in der Regel durch eine hohe Frequenz aus, wenn es um Anpassungen der Inhalte geht. Wenn ein Produkt nicht mehr verfügbar ist, wird die entsprechende Unterseite gelöscht oder abgeschaltet. Die Folge: die Seite ist nicht mehr auffindbar und liefert bei einer Anfrage den Statuscode 404 zurück, der besagt, dass die angefragte Ressource nicht gefunden wurde.

Wie wirkt sich das auf SEO aus? Laut Johannes Müller, Webmaster Trends Analyst bei Google Zürich, ist dies jedoch kein Signal für eine schlechte Qualität einer Website. Dies bestätigte er nun auf eine Nachfrage über Twitter. Vielmehr ist eine fehlende Seite ein ganz normaler Vorgang.

Interessant in diesem Zusammenhang ist eine Aussage Müllers während des regelmäßigen Webmaster Hangouts, in welcher er erwähnte, dass der Unterschied zwischen den Statuscodes 404 (Nicht gefunden) und 410 (Nicht mehr vorhanden) nur minimal ist. Der hauptsächliche Unterschied ist laut Müller, dass Google mit einem explizit zurückgegebenen Status 410 schneller erkennt, dass eine Seite (dauerhaft, Anm. d. Redaktion) nicht mehr vorhanden ist und diese entsprechend schneller aus dem Index entfernen kann.


Darum der Tipp: wenn Ihr eine Unterseite absichtlich entfernt, lasst diese einen Status 410 zurückgeben. Dann ist sie wahrscheinlich ein wenig schneller aus dem Google-Index verschwunden.


Klaus Wockenfoth

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Klaus Wockenfoth
SEO Projektleiter
Klaus Wockenfoth leitet SEO-Projekte in der SEO Exklusiv-Abteilung der FAIRRANK GmbH.