Neues bei Google

Neues bei Google
© Vitalinka

In den letzten Wochen hat sich beim Suchmaschinengiganten Google wieder einiges getan. In diesem Blogbeitrag stellen wir Ihnen die jüngsten Meldungen vor.

Google schließt sein Video-Beratungsportal „Helpouts“

Im November 2013 stellte Google einen neuen Dienst vor: Helpouts

In acht Kategorien, von Kunst und Musik über Computer und Elektronik bis hin zu Kochen oder Haus und Garten, sollte das Portal Nutzer mit Experten zusammen bringen, die ihre Alltagsprobleme per, in der Regel kostenpflichtigen, Videochat beantworten sollten.

Zum 20. April 2015 stellt das Unternehmen den Dienst nun wieder ein. In einer Mitteilung an die Nutzer schreibt Google: „The Helpouts community includes some engaged and loyal contributors, but unfortunately, it hasn't grown at the pace we had expected. Sadly, we've made the tough decision to shut down the product.”

Google Maps feiert 10-jährigen Geburtstag

Am 08. Februar 2015 feierte einer der bekanntesten Google-Dienste 10-jähriges Bestehen: Google Maps. Das Programm erfreute sich von Beginn an großer Beliebtheit, was nicht zuletzt an der intuitiven Bedienung liegt. So kann gezoomt oder per Drag & Drop verschoben werden, ohne, dass für jede Bewegung die gesamte Karte neu geladen werden muss. Das wohl umstrittenste Highlight von Google Maps ist die Einführung von Street View im Jahre 2007. Insbesondere deutsche Datenschützer meldeten in Bezug auf genaue Aufnahmen von (Privat)-häusern und Personen Bedenken. Großen Ärger gab es auch, als bekannt wurde, dass die Kamerawagen, welche die Aufnahmen für Street View machten, auch Informationen (E-Mails, Passwörter) aus unverschlüsselten WLANs aufgezeichnet haben.

Nichtsdestotrotz überzeugt Google Maps den Großteil der Nutzer mit nützlichen Features, wie ÖPNV-Daten oder der Routenplanung per Drag & Drop. Und aus genau diesem Grund wünschen wir Google Maps für die nächsten Jahre viel Erfolg und weitere tolle Features.

Google reagiert auf Viren-Fehlalarme

Es kommt nicht selten vor, dass Virenscanner Fehlalarme produzieren. Auch Googles Virenscanner, VirusTotal, schlägt, insbesondere bei Nutzern und Entwicklern von Anwendungen im Betastadium, falschen Alarm. Dies liegt hauptsächlich daran, dass das Programm Dateien zuvor noch nicht gesehen hat und diese deshalb als gefährlich einstuft. Um dies zukünftig zu vermeiden, kann man als Softwareanbieter, vertrauenswürdige Dateien in einer sogenannten Whitelist registrieren lassen. Auch Anbieter von Virenscannern sollen auf diese Liste zugreifen können, um Fehlalarme ihrer eigenen Scanner zu vermeiden.

Für dieses Projekt hat sich Google einen starken Partner an die Seite geholt:  Microsoft. Bereits 6.000 Dateien konnten eigenen Angaben zufolge, innerhalb einer Woche vor einer falschen Einstufung durch Virenscanner bewahrt werden.  Um das Projekt voranzutreiben, sind Google und Microsoft auf der Suche nach neuen Partnern.

 

Jessica Gerner