Neue Nutzungsbedingungen bei Google

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Wer Google-Dienste wie Google+ oder Gmail nutzt, findet momentan in seinem Account eine Benachrichtigung bezüglich der Änderungen in den Nutzungsbedingungen von Google. Das Unternehmen will künftig – so wie Facebook – mit den Namen und Fotos seiner Nutzer Anzeigen anreichern.

Auf der entsprechenden Seite ist von drei Änderungen in den Nutzerbedingungen zu lesen. Die bedeutendste wird jedoch die Einführung des so genannten „Shared Endorsement“ sein. Dieses Werbekonzept soll vor allem die Authentizität der Anzeigen erhöhen und soll ab dem 11. November 2013 eingeführt werden.

Google fokussiert mit diesen Änderungen unter anderem die Gewichtung von sozialen Empfehlungen (Erfahrungsberichte, Bewertungen etc.). Diese Empfehlungen von Personen, die man kennt, bauen Vertrauen in das entsprechende Produkt und die beworbene Dienstleistung. Das Unternehmen möchte so für Suchende noch relevantere Ergebnisse liefern.

Hierbei werden die Profilnamen und Bilder jedoch nur verwendet, wenn der Nutzer auch ein +1 für das entsprechende Produkt, einen Artikel o.Ä. gegeben oder kommentiert hat. Nutzer können durch ihre Profileinstellungen definieren, ob ihre geteilten Empfehlungen für Werbezwecke / Anzeigen genutzt werden können. Hierbei gehen Nutzer einfach auf die Einstellung für geteilte Empfehlungen und setzen dort einen entsprechenden Haken.

Die weiteren Neuerungen in den Nutzungsbedingungen bei Google sind ein eindringlicher Appell bezüglich der Wichtigkeit der Geheimhaltung von Passwörtern sowie ein Hinweis zur sicheren Nutzung von Mobilgeräten.

Google kennt seine Nutzer, und so findet man auf der Seite zu der Aktualisierung der Nutzungsbedingungen auch folgenden Satz, der mich schmunzeln ließ: "Da viele von Ihnen eine Abneigung gegen Juristendeutsch habe, finden Sie hier eine leicht verständliche Zusammenfassung."

 

 

Ina Tarantina