Mehr Erfolg bei der Bannerwerbung

Mehr Erfolg bei der Bannerwerbung
© Denis Junker - Fotolia

Bannerwerbung ist beinahe so alt wie das World Wide Web selbst. Bereits 1997 waren viele Webseiten mit Werbebannern gespickt, die oft aus bunten und animierten GIF-Dateien bestanden. Für Webmaster und Werbetreibende war dies schon damals oft ein lukratives Geschäft. Auch Suchmaschinenbetreiber erkannten schnell das Potential, das in Werbeeinblendungen steckt, was bei Google beispielsweise in das bekannte und erfolgreiche AdWords-Programm mündete. Weder die Ende der 1990er-Jahre vielbeschworene „Bannerblindheit“, noch Software zum Blockieren oder Ausblenden von Werbung konnten dieser Werbeform etwas anhaben.

So setzen Sie Werbebanner richtig ein

Google hat kürzlich eine Studie über Bannerwerbung veröffentlicht, deren Ergebnisse einige Überraschungen enthalten. Wir haben uns die wichtigsten Erkenntnisse angeschaut und auf deren Grundlage die nachfolgenden Tipps für Sie zusammengestellt – diese richten sich sowohl an Advertiser, also die Inserentenseite, als auch an Publisher, auf deren Seiten die Werbung eingeblendet wird.

Am unteren Seitenrand erzielen Banner oft besondere Aufmerksamkeit

Man glaubt es kaum, aber die Studie ergab, dass nicht wenige Nutzer in den Suchergebnissen schnell nach unten scrollen und deshalb eher auf Anzeigen stoßen, die sich am unteren Rand der Seite befinden. Das spricht natürlich nicht grundsätzlich gegen Anzeigenschaltungen in den oberen Bereichen, zeigt aber, dass auch untere Positionen nicht zu unterschätzen sind.

Vertikale Skyscraper-Banner performen besonders gut

Die Studie ergab, dass sich mit vertikalen Bannern, hierunter insbesondere sogenannten „Skyscraper“-Bannern (bspw. im Format 120x600 Pixel), wesentlich bessere Ergebnisse erzielen lassen, als mit anderen Formaten. Dies liegt in erster Linie an der Möglichkeit, diese Banner beim Scrollen der Seite mitwandern zu lassen, so dass sie stets sichtbar bleiben, solange sich der Besucher auf der Seite aufhält.

Auch im nicht sichtbaren Bereich machen Banner Sinn

Viele Werbetreibende sind der Meinung, dass sich Werbung stets im direkt sichtbaren Bereich einer Seite befinden sollte, also „above the fold“. Hierunter versteht man den Bereich einer Seite, der für den Besucher direkt sichtbar ist, ohne dass dieser scrollen muss. Doch auch „below the fold“ kann Werbung Sinn machen – wenn die jeweilige Seite ihre Besucher dazu animiert, auch in den nicht sichtbaren Bereich zu scrollen. Dies kann z. B. durch gute Inhalte erreicht werden, womit wir uns dem nächsten Punkt zuwenden.

Bevorzugen Sie Seiten mit guten Inhalten

Guter Content steigert die Sichtbarkeit: Platzieren Sie Werbung daher bevorzugt auf Seiten mit guten, starken Inhalten, die dem Besucher einen hohen Nutzwert oder interessante Unterhaltung bieten und ihn dort über einen längeren Zeitraum verweilen lassen.

In welchem Umfeld performen Werbebanner besonders gut?

Aber auch das Umfeld und die Branche einer Seite haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Sichtbarkeit von Werbung. Wenig überraschend erzielen laut der Studie Seiten mit thematisch passenden Inhalten besonders gute Sichtbarkeitsraten. Aber auch Online-Communities sowie Spieleseiten schneiden überdurchschnittlich gut ab. Vermutlich deshalb, weil Nutzer auf diesen Seiten besonders lange verweilen, was die Wahrnehmung von Werbung stark erhöht.

Fazit

Ein Patentrezept für erfolgreiche Werbung gibt es nicht. Kampagnen bedürfen stets einer individuellen Planung und Betrachtung. Dennoch sollten Sie Ihre eigenen Kampagnen einmal im Lichte unserer Tipps betrachten – möglicherweise entdecken Sie einen Ansatzpunkt, mit dem Sie den Erfolg Ihrer Werbung weiter steigern können!

Weitere Informationen

Werfen Sie auch einen Blick auf unser Video oder einen Artikel in der Internet World, in welchem unser Spezialist Jens Mönning dieses Thema behandelt:




Jochen Moschko

 
Jochen Moschko
SEO & QS-Manager
Jochen Moschko arbeitet in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung und Qualitätssicherung bei der FAIRRANK GmbH.