Fokus auf lokal: Google Shopping

© gstudio - Fotolia.com

Google erweitert seine Shopping-App um lokale Informationen und bietet Nutzern und auch Händlern somit einen weiteren Grund, das Angebot des Suchmaschinenriesen zu nutzen.

Durch neue Features möchte Google zum einen die Bedienbarkeit der App, zum anderen den Informationsgehalt verbessern. So werden Nutzer nun beispielsweise durch einen Klick auf eine interessante Product Listing Ad, direkt weitergeleitet zu einem Local Storefront des entsprechenden Händlers. In diesem Local Storefront kann der Nutzer sich über die Angebote des Händlers informieren.

Als Informationen werden unter anderem die Verfügbarkeit des Angebots und der Anfahrtsweg zum stationären Handel angeboten.

Für Händler, die an Google Shopping teilnehmen, bedeutet das: sie bezahlen die Product Listing Ads wie bei AdWords auf Cost-per-Click-Basis. Jedoch fallen keine Kosten an für Klicks und Interaktionen, die nach dem Nutzer-Klick auf die Product Listing Ad, auf der Local Storefront erfolgen. Für regional agierende (kleine) Händler ist Google Shopping eine Möglichkeit, ihren Kundenstamm zu erweitern.

Drei kleine Tipps wie Online-Händler ihre Produkte bei Google Shopping besser zur Geltung bringen können:

1. Benutzen Sie auffällige Produktbilder
2. Optimieren Sie Ihre Kampagnen-Texte (individuelle Texte)
3. Setzen Sie wichtige Buzzwords im Titel der Produkte an den Anfang

Dass Google sich stärker im Online-Handel positionieren möchte, zeigt auch die Erweiterung seines Aufbewahrungsdienstes für Päckchen Bufferbox. Vor neun Monaten entschied sich Google für den Kauf von Bufferbox. Bei Bufferbox können sich Nutzer ihre Interneteinkäufe hinterlegen lassen (momentan nur in San Francisco und Toronto), um sie selbst abzuholen – ähnlich wie bei den deutschen Packstationen der Post.

Es bleibt also spannend, was Google noch für weitere Ideen für den Online-Handel bereithält.

Quelle: Inside AdWords

 

Ina Tarantina