Newsletter-Marketing: Betreffzeilen richtig texten

Im Newsletter-Marketing geht es um Hunderstel-Sekunden: Trifft die Betreffzeile den richtigen Ton, ist dem Versender das Öffnen der E-Mail gewiss. Fehlen hingegen relevante Keywords, um das Interesse der Adressaten zu wecken, wird gnadenlos gelöscht. Dabei können Sie mit einigen simplen Kniffen Ihre Öffnungsrate schon deutlich verbessern.

Mit der Betreffzeile können Sie Ihre Newsletter-Adressaten begeistern – oder auch nicht.

Ein Detail, das von vielen Newsletter-Redakteuren immer noch übersehen wird, ist die Länge der Betreffzeile. In den meisten E-Mail-Clients wird die Betreffzeile schon nach 50 Zeichen abgeschnitten. Bei den kostenlosen E-Mail-Anbietern ist das nicht viel anders. Im Posteingang von GMX endet die Anzeige sogar schon nach 20-24 Zeichen, je nach Wortlänge. Zwar ist es schier unmöglich, sinnvolle und spannende Betreffzeilen mit nur 20 Zeichen zu texten, aber die wichtigsten Schlagwörter sollten zumindest möglichst weit vorne platziert werden!

Betreffzeilen: Kommen Sie auf den Punkt!

Für die meisten Adressaten ist schlicht und ergreifend der Inhalt des Newsletters ausschlaggebend. Ihre Betreffzeile sollte also klar und deutlich kommunizieren, welcher Content in der E-Mail zu erwarten ist. Zwar kann eine Prise Humor und ein wenig Kreativität nicht schaden, das eigentliche Thema sollten Sie aber dennoch immer unterbringen. 

Zitate und Wortspiele, die thematisch passen, aber nicht suggerieren, worum es eigentlich geht, fallen häufig durch. Stattdessen sind relevante Fragen eine gute Möglichkeit, sachlich auf den Inhalt hinzuweisen und gleichzeitig Neugier zu wecken.

Übertriebene Punktuation, beispielsweise mehrere Frage- oder Ausrufezeichen hintereinander, wirken marktschreierisch und abschreckend. Auch mit Superlativen und Reizwörtern wie “gratis” oder “Top-Angebot” sollten Sie sparsam umgehen. Verwenden Sie solche Betreffzeilen nicht inflationär, sonst hat sich die Wirkung abgenutzt, wenn Sie sie wirklich brauchen.

FAIRRANK Blog-Team