Die mobile Internetnutzung steigt. Was bedeutet das für meine Website?

Die mobile Internetnutzung steigt. Was bedeutet das für meine Website?
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Noch vor wenigen Jahren wurden hauptsächlich Desktop-PCs und Notebooks für einen Ausflug ins World Wide Web genutzt. Heute finden hierfür immer häufiger Smartphones Verwendung. Ist Ihre Website darauf vorbereitet?

Statistiken zeigen, dass insbesondere die jüngere Generation (14-29 Jahre) ihr Smartphone häufig zum Surfen im World Wide Web nutzt. Mit diesem Umstand sollte sich jeder Webseitenbetreiber auseinandersetzen, da der Bildschirm eines Smartphones wesentlich kleiner ist, als der eines PCs, Notebooks oder Tablets. Wer beispielsweise Google auf seinem Smartphone nutzt, erhält seit einiger Zeit bevorzugt Suchergebnisse für Seiten, die auch auf kleinen Displays gut dargestellt werden.

Eine Website für alle Geräte

Doch was kann man als Webseitenbetreiber dafür tun, um den eigenen Internetauftritt auch für Smartphone-Nutzer optimal zu gestalten? Die Antwort lautet: Responsive Design. Darunter versteht man, dass eine Seite auf einem Desktop-PC, einem Tablet sowie einem Smartphone gleichermaßen korrekt und gut lesbar dargestellt wird – trotz der unterschiedlichen Bildschirmgrößen. Ob eine Webseite responsiv gestaltet ist, können Sie ganz einfach feststellen: Rufen Sie diese dazu auf Ihrem Desktop-PC oder Notebook auf und verringern Sie dann die Breite des Browserfensters. Bei einer responsiven Webseite passt sich das Layout automatisch an die Breite des Fensters an.

Doch auch die Ladezeit spielt eine Rolle. Insbesondere bei mobilen Tarifen ist die Bandbreite des Internetzugangs häufig gering und das verfügbare Datenvolumen begrenzt. Aus diesem Grund sollte eine gut gestaltete Webseite auch diese beiden Aspekte berücksichtigen. Bilddateien beispielsweise lassen sich mit dem JPEG-Format weithin komprimieren, ohne dass der damit verbundene Qualitätsverlust auffällt. Der Quelltext einer Seite kann bei ihrem Aufruf serverseitig komprimiert werden. Unnötig aufgeblähte CSS-Anweisungen und JavaScripte sollten verkleinert und auf das Wesentliche reduziert werden. Wer diese Punkte berücksichtigt, erhöht die Wahrscheinlichkeit, auch seinen mobilen Besuchern ein angenehmes Nutzungserlebnis zu bescheren.

Probieren Sie es selbst aus

Wenn Sie wissen möchten, wie gut Ihre Webseite für mobile Geräte geeignet ist, können Sie sie mit diesem praktischen Tool von Google testen: https://www.google.de/webmasters/tools/mobile-friendly/

Erfahren Sie mehr in unseren beiden Videos zum Thema "Responsive Design":




Jochen Moschko

 
Jochen Moschko
SEO & QS-Manager
Jochen Moschko arbeitet in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung und Qualitätssicherung bei der FAIRRANK GmbH.