Die 8 häufigsten SEO-Fehler & wie Sie diese vermeiden können

Die 8 häufigsten SEO-Fehler                                     & wie Sie diese vermeiden können
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Suchmaschinenoptimierung ist eine der Meisterdisziplinen des Online-Marketings und somit für Webseitenbetreiber von großer Relevanz – denn wer will nicht, dass die eigene Seite in den Suchergebnissen von Google & Co. ganz vorne mit dabei ist?

Dass SEO allerdings nicht ganz so einfach ist, zeigt sich insbesondere in den Dingen, die dabei schiefgehen können. Wir haben zu diesem Thema eine Auflistung von acht grundlegenden Fehlern erstellt und erklären Ihnen, wie Sie diese vermeiden können.

1. Lange Ladezeiten

Warten, bis eine Webseite und deren Inhalte vollständig geladen sind, macht niemand gerne – mit einer hohen Ladezeit steigt somit das Risiko, dass Besucher von Ihrer Seite schnell wieder abspringen. Behalten Sie deshalb stets die Geschwindigkeit Ihres Webauftrittes („Pagespeed“) im Auge. Achten Sie zum Beispiel darauf, dass der Quellcode für die betreffende Seite kurz und knapp gehalten ist, indem Sie JavaScript- und CSS-Dateien minimieren. Oftmals verursachen auch zu große Bilder eine hohe Ladezeit. Speichern Sie deshalb Bilder, die Sie auf Ihrer Webseite verwenden wollen, in einem geeigneten Format ab, um die Ladezeit zu reduzieren – beispielsweise als JPEG mit höherer Kompression.

2. Duplicate Content

Denselben Inhalt immer und immer wieder an verschiedenen Stellen einer Webseite einzustellen, wird weder vom Besucher noch von Google gern gesehen. Auch wenn Sie auf Ihrer Webseite Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die sich in manchen Aspekten ähneln, sollten Sie unterschiedliche Beschreibungen dafür suchen, um Duplicate Content zu vermeiden. Ansonsten kann es zu einem Rankingverlust kommen.

3. Mobile Optimierung fehlt

Die Nutzung mobiler Endgeräte steigt an und damit auch der Anteil am Suchmaschinentraffic über diese. Deshalb sollten Sie sich als Webseiten-Betreiber darum bemühen, Ihre Seite für solche Geräte optimiert und benutzerfreundlich zu gestalten. Durch Responsive Design stellen Sie sicher, dass Ihre Webseite auch den Kriterien der mobilen Optimierung entspricht, um Ihre Besucher langfristig zufrieden stellen zu können.

4. Unpassende Keywords

Keywords (=Schlüsselbegriffe, Suchbegriffe) sind ein maßgeblicher Teil der Suchmaschinenoptimierung. Mit ihnen wird bestimmt, über welche Begriffe eine Webseite in Suchmaschinen wie Google & Co. gefunden werden soll. Aus diesem Grund ist es wichtig, diese im Vorfeld zu planen und darauf zu achten, dass sie zum Thema der jeweiligen Webseite passen. Mithilfe von Tools wie beispielsweise dem Google AdWords Keyword Planer oder Sistrix können Sie recherchieren, welche Keywords ein hohes Suchvolumen aufweisen und wie Ihre Webseite für ein bestimmtes Keyword „rankt“, also platziert ist. So können Sie gezielt planen, wie Sie Ihre Optimierung weiter ausrichten.

Stopfen Sie Ihre Webseite jedoch nicht mit Keywords voll! Sogenanntes Keyword Stuffing wird von Google nicht gern gesehen und als Spam interpretiert – so riskieren Sie eine Abstrafung. Bauen Sie relevante Keywords also in Maßen ein, um Ihren Webauftritt für die Besucher seriös und lesbar zu gestalten.

5. Fehlende oder ungültige interne Verlinkungen

Eine übersichtliche, gute interne Linkstruktur ist ein wichtiger Faktor für die User Experience, also all die Erfahrungen, die ein Besucher in Bezug auf die Nutzung Ihrer Webseite macht. Achten Sie  darauf, dass Ihre internen Verlinkungen gültig sind und Sie die Inhalte Ihrer Seite sinnvoll miteinander verknüpfen. Denken Sie daran: Verlinkungen zählen zu den Google-Rankingfaktoren! Somit sollten besonders die Hauptseiten Ihres Webauftrittes, für die Sie in den Suchergebnissen ranken wollen, gut verlinkt sein; nutzen Sie auch hierbei relevante Keywords, anstatt beispielsweise nur „Mehr lesen“ oder „Hier klicken“ als Linktext zu verwenden.

6. Unzureichender Content

Bilder, Grafiken oder auch Videos können die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich ziehen und diesen verschiedene Informationen attraktiv darlegen. Jedoch können diese von Suchmaschinen nicht gelesen werden. Stellen Sie also sicher, dass auf Ihren Seiten ein ausgewogenes Verhältnis zwischen grafischen und textlichen Inhalten, die einen Mehrwert für den Nutzer darstellen, herrscht. Strukturieren Sie Ihre Texte durch (Zwischen-)Überschriften, um diese für Ihre Besucher übersichtlicher und nutzerfreundlicher zu gestalten. Content ist nach wie vor King!

7. Alt-Attribute nicht erstellt

Google kann Bilder nicht „erkennen“, wenn diese nicht mit einem Alt-Tag bzw. Alt-Attribut gekennzeichnet sind. Hier können relevante Keywords platziert werden, die dann auch dem Ranking (in der Google-Bildersuche) zu Gute kommen. Zudem wird dieser Zusatz von Google mitunter auch dazu verwendet, um eine kurze Beschreibung des Bildinhaltes zu erstellen.

8. robots.txt fehlt

Die robots.txt-Datei enthält Anweisungen für sogenannte Crawler bzw. Bots, welche automatisiert das Internet durchsuchen und Webseiten katalogisieren. In dieser Datei kann dem Crawler beispielsweise untersagt werden, eine Webseite bzw. einzelne Unterseite zu indexieren. Die robots.txt ist ein elementarer Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung. Dennoch wurde diese Datei im Vorjahr nur von 55% der Webseiten aus einem Umfragepool genutzt.

SEO ist und bleibt wichtig

Es zeigt sich also, dass Suchmaschinenoptimierung ein fortlaufender Prozess ist, der die unterschiedlichsten Bereiche bei der Erstellung und dem Betrieb eines Webauftrittes umfasst. Unsere Experten von Fairrank unterstützen Sie gerne dabei und helfen Ihnen, die oben genannten Fehler zu vermeiden oder zu beheben.


Julia Schmitz

 
Julia Schmitz
Marketing
Julia Schmitz arbeitet im Bereich Marketing bei der FAIRRANK GmbH.