Google treibt sein AMP-Projekt voran

Google treibt sein AMP-Projekt voran
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Google will mobiles Surfen deutlich schneller machen. In diesem Zusammenhang hat der Suchmaschinenkonzern vor einiger Zeit sein neues Projekt "Accelerated Mobile Pages" (AMP) vorgestellt. Von offizieller Seite heißt es, dass AMP die Ladezeiten für eine Webseite von ein paar Sekunden auf einige wenige Millisekunden reduzieren wird.

Webseiten-Code muss drastisch abspecken

Der Quellcode einer Website muss stark schrumpfen, damit das AMP-Projekt seine volle Wirkung entfalten kann. Sobald die zu übertragende Datenmenge massiv reduziert wurde, sollte der Aufruf der Website wesentlich schneller erfolgen. Zu Beginn des ambitionierten Projekts konnte der US-amerikanische Konzern für einen Feldversuch renommierte Webseiten, wie zum Beispiel die der New York Times, Buzzfeed, aber auch Zeit Online sowie das soziale Netzwerk Twitter für sich gewinnen. Nun besteht ein wichtiger Bestandteil des AMP-Projekts in der Integration in populäre Content-Management-Systeme (CMS), wie Joomla oder Wordpress – entsprechende Plug-Ins sollen zurzeit in Arbeit sein. Der offizielle Start von AMP soll nach Aussage von Google in diesem Jahr stattfinden.

AMP-Plugins für CMS besitzen hohen Stellenwert

Ein Großteil aller weltweit betriebenen Webseiten basiert auf dem Einsatz von Content-Management-Systemen, wie etwa Wordpress oder Joomla. Vor diesem Hintergrund ist es nur allzu gut nachvollziehbar, dass Google großen Wert auf die Entwicklung von zuverlässig arbeitenden Plugins für die wichtigsten Plattformen legt. Die fundamentale Rolle passender AMP-Komponenten hatte erst kürzlich Stacie Chan auf Google News im Rahmen eines Projekt-Hangouts bestätigt.


Jochen Moschko

 
Jochen Moschko
SEO & QS-Manager
Jochen Moschko arbeitet in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung und Qualitätssicherung bei der FAIRRANK GmbH.