Google aktualisiert seine Richtlinien für Webmaster

Google aktualisiert seine Richtlinien für Webmaster
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Bei Googles Kerngeschäft, der Internetsuche, gab es jüngst eine wichtige Neuerung, die von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurde. Schon im Mai dieses Jahres hat Google an seiner Erfassung von Webseiten gearbeitet. Wurde bislang in erster Linie der Text von Seiten ausgelesen und ausgewertet, so schaut sich die Google-Indexierung jetzt die gesamte Seite samt grafischer Elemente an, wie es bei einem modernen Webbrowser der Fall ist.

Um Seiten korrekt darstellen zu können, benötigt der Googlebot Zugriff auf CSS- und JavaScript-Dateien, sowie auf Bilder. Nicht selten haben Websitebetreiber aber genau diese Elemente durch entsprechende Anweisungen in ihrer Robots.txt-Datei gesperrt.

Die Folge: Googles Indexierungsalgorithmus sieht unformatierte Seiten ohne Bilder. Auch kann die Anordnung der Elemente (Boxen usw.) vollkommen anders sein, wenn auf die CSS-Datei nicht zugegriffen werden kann.

Aus diesem Grund sollte jeder Webmaster seine Robots.txt-Datei auf mögliche Anweisungen überprüfen, durch die solche Elemente ausgeschlossen werden. Wer sichergehen möchte, prüft die Darstellung seiner Seiten in den Google Webmaster Tools unter dem Punkt „Abruf und die Darstellung wie durch Google“.


Jochen Moschko

 
Jochen Moschko
SEO & QS-Manager
Jochen Moschko arbeitet in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung und Qualitätssicherung bei der FAIRRANK GmbH.