Mobile Commerce - der Trend geht zum mobilen Shoppen

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Wie stark die Nutzung des mobilen Internets steigt und wie unterschiedlich zum Beispiel das Shopping-Verhalten zwischen Frauen und Männern ist, belegt die Studie von TOMORROW Focus Media Netzwerk, die bereits zum neunten Mal durchgeführt wurde. Waren es im Januar 2012 noch 29 %, die schon einmal über das Mobiltelefon eingekauft haben, sind es im Februar 2013 bereits 31,8  %. Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt es ganz klar in der Produktauswahl.

Auf Top 1 sind bei beiden Geschlechtern Bücher, danach shoppen Frauen am liebsten Bekleidung und Schuhe, CDs und eBooks, wobei die Männer am häufigsten Flugtickets, Bahntickets und Elektrogeräte kaufen. Dabei nutzen die Befragten immer öfter die Apps der jeweiligen Anbieter.

Im Vergleich zum Januar 2013 steigt zudem die Bereitschaft für Apps zu zahlen. Dennoch liegt der Prozentanteil derjenigen, die nicht bereit sind für Apps zu zahlen, bei noch 62,6 %.
39,6 % der Mobiltelefonbesitzer nutzen mittlerweile das mobile Internet. Am häufigsten zwischen 17 und 20 Uhr. Und die mobile Nutzung wird weiter steigen, denn 35 % der aktuellen Nicht-Nutzer planen bereits die mobile Internetnutzung im nächsten Jahr. Hauptsächlich wird das mobile Internet privat genutzt und hier als Zeitvertreib oder als Zeitersparnis beim Einkauf sowie Informationsbeschaffung. Bereits 73,4 % der Befragten gebrauchen heute mehrmals täglich das mobile Internet.

Geräte wie Tablet-PCs werden dabei immer beliebter, diese werden größtenteils für private Zwecke und somit am Wochenende verstärkt genutzt. Smartphone und Tablet PC haben bei den Nutzern einen ähnlichen Stellungswert, wobei das Smartphone hauptsächlich zu Kommunikationszwecken (z.B. Social Communities) und das Tablet PC zur Informationsbeschaffung dient.

Auch der Trend zum „Second Screen“ steigt. Circa die Hälfte aller Befragten nutzt während des Fernsehschauens einen weiteren Screen. Nur ca. 20 % davon gebrauchen den Second Screen, um sich über die gerade gesehenen Inhalte im TV zu informieren. Die anderen Nutzer surfen, schreiben E-Mails, Lesen (Nachrichten) oder besuchen soziale Netzwerke (48,1 %). Die Apps von bestimmten Sendungen werden dabei noch kaum genutzt.

Die komplette Studie mit vielen interessanten Diagrammen finden Sie hier.

 

Katja Biallas