Rückblick: Content Marketing Conference 3.0

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Am Dienstag fand in der Wolkenburg zum 3. Mal die CMC – Content Marketing Conference statt. Wie auch in den vergangenen Jahren fokussierten die Referenten dieses Events sich auf praxisorientierte Vorträge.

Die Eröffnung der CMC übernahm Thomas Knüwer (kpunktnull) mit seiner Keynote „Schluss mit der Ruhrpottkommunikation – Warum Unternehmen eine Content-Strategie brauchen“. Er rauschte anhand vieler Beispiele durch die „Geschichte“ des Content Marketings.


 
Als nächster Vortrag erwartet die Zuhörer Doris Huber (Condé Nast Verlag), die über „Premium Content Print und Digital aus Sicht eines Publishers“ am Beispiel des Mercedes Benz Kundenmagazin über die vielfältigen Möglichkeiten des Content Marketings berichtete. Fokus des Magazins liegt jedoch nicht in reinen Produkttexten über Benz, sondern auf klassischen Lifestyle-Themen, die großen Magazinen gleich aufbereitet werden. Einen Satz aus ihrem Vortrag sollten sich alle Marketing-Verantwortlichen verinnerlichen: „Der Content muss dem User schmecken, nicht dem Absender.“

 

Absolut praxisnah gestaltete sich auch der folgende Vortrag von Thorsten Abeln (TREYCON GmbH), der die „Redaktionelle Planung bei Content Marketing Projekten am Beispiel Krüger Leben“ vorstellte. Das Projekt wurde im Mai 2012 gelaunched und bietet Alltags- und familiennahe Themen. Als Ziele dieser Seite wurden unter anderem eine höhere Sichtbarkeit auf Google, die Erhöhung der Verweildauer auf der Marken-Website sowie die Stärkung des Markenimages definiert. Abeln erläuterte den verwendeten Redaktionsleitfaden und  gab Tipps zur Themenplanung (Zeitlicher Vorlauf –> Saison- und Produktbezug -> Synchron mit anderen Maßnahmen -> keine Themen „verbrennen“! -> Themen-Recycling).

Den Strategy Slot am Vormittag schloss Jens Fauldrath (takevalue Consulting GmbH) mit seinem Vortrag „Nachfrageorientierte Contententwicklung im eCommerce“. Fauldrath machte recht deutlich, dass das Ziel von SEO nicht mehr nur die bessere Platzierung bei Google sei, sondern Nutzer und somit Käufer zu generieren. Vor allem Marken und Unternehmen sollten sich künftig im Segment „Suchbasiertes Marketing“ verstärken.

 


 
Nach dem Lunch und einem angenehmen Networking in der Sonne ging es mit dem Media Slot weiter. Hier eröffnete Christoph Teubert (Contilla) den Nachmittag, indem er „Interaktive Content-Formate zur Performence-Steigerung“ vorstellte. Zu den interaktiven Content-Formaten zählen u.a. Quiz, Spiele, interaktive Infografiken, Produktberater, Umfragen und Votings. Mit solchen interaktiven Elementen schlägt man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: sie bieten Informationen, Entertainment, unterstützen die Markenbildung und Leadgenerierung.