Studie: Tweet-Frequenz macht den Unterschied

Wie oft sollte ein Unternehmen oder Brand twittern, um möglichst viele Retweets per Tweet zu erhalten? Neben den wichtigen Erfolgskriterien wie der Länge, interessantem Content und dem Zeitpunkt der Veröffentlichung spielt die Tweet-Frequenz oft eine entscheidende Rolle für die Anzahl der Retweets per Tweet.

Quelle: Tracksocial.com

In einer Studie von TrackSocial wurden in einem Zeitraum von fünf Wochen hundert bekannte Brands wie Google, BBC, Coca-Cola, Ferrari, Nokia  und viele andere bei ihren Twitter-Aktivitäten überwacht. Man wollte die beste Tweet-Frequenz anhand der Retweets pro Tag ermittelt. Während des Beobachtungszeitraums wurden über 50.000 Tweets analysiert.

Die Grafik (Retweets by tweet frequency) zeigt, dass die Anzahl der Retweets per Tweet  bei vier bis fünf Tweets pro Tag am größten ist. Unternehmen, die nur einmal am Tag twittern, laufen Gefahr bei der Menge der Tweets übersehen zu werden. Bei mehr als fünf Tweets pro Tag nimmt die Anzahl der Retweets per Tweet deutlich ab, somit sind mehr als fünf Tweets nicht empfehlenswert. Bei vielen Tweets steigt zwar die Gesamtanzahl der Retweets, dafür sinkt aber die Anzahl der Retweets per Tweet und wichtige Nachrichten können so nur noch von einzelnen wahrgenommen werden. Sollte der Twitteraccount bislang keine hohe Anzahl an Retweets per Tweet haben, empfiehlt die Studie die Tweet-Frequenz zu optimieren. Natürlich ist diese abhängig von Dienstleistungen des Unternehmens und davon, ob es etwas Spannendes zu berichten gibt.

Um erfolgreich zu sein, müssen aber noch andere Faktoren beachtet werden. Der Inhalt der Tweets entscheidet darüber, ob und wie Unternehmen wahrgenommen werden. Dieser Inhalt sollte interessant sein und einen Mehrwert für die Zielgruppe bieten. Uninteressante Tweets wie „Guten Morgen Follower“ oder „Zeit für einen Kaffee“ sollten unterlassen werden. Wenn Unternehmen viele Menschen erreichen wollen, sollten sie zu den Peak-Zeiten ihrer Zielgruppe twittern. Bei der Länge der Tweets sollte darauf geachtet werden, dass noch genügend Platz für den Retweeter bleibt, um noch kommentieren zu können.

Dennis Bubenzer