Neue Google Content Guidelines: Do and Don‘t

Einige Tage sind schon vergangen, seitdem Google seine Content Guidelines aktualisiert hat. Google legt ab nun konkret fest, welche Content Maßnahmen in Zukunft erlaubt sind und welche nicht.

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Anhand konkreter Praxisbeispiele probiert man den Grad bisheriger Grauzonen, wie beispielweise den Kauf von Links zu minimieren. Viele Unternehmen bieten Bloggern die Möglichkeit, ihre Produkte kostenlos zu testen und fordern meist als Gegenleistung eine Empfehlung in Form eines Links. Dieser Austausch von Waren und Dienstleistungen für Links betrachtet man als „verbotenen Linkaufbau“. Die Folge kann eine algorithmische Abwertung von Google sein.

Weitere Änderungen gibt es im Bereich der Offtopic-Links. Alle Links, die in Artikeln ohne einen richtigen Zusammenhang eingefügt werden, können von Google abgewertet werden. Ein Beispiel dafür wäre folgendes: „Die meisten Menschen schlafen nachts. Sie können günstige Decken im Geschäft kaufen“ (02).   

Das Erstellen von Partnerseiten, das dem ausschließlichen Zweck gegenseitigen Verlinkung dient, ist ebenfalls untersagt. Im Bereich HTML sollte man einen wichtigen „Onpage-Faktor“ beachten. Wer die „Rich Snippets“ weiterhin erfolgreich nutzen möchte, muss darauf achten, dass sich die Websitevorschau auf reale und sichtbare Inhalte der Seite bezieht. Die in den Snippets dargestellten Inhalte dürfen nicht versteckt sein. 

Fraglich ist wie Google es in der Zukunft schaffen möchte, den Unterschied zwischen natürlichen und gekauften Empfehlungen (Links) zu unterscheiden. Man sollte zukünftig darauf achten, dass beim Versenden kostenloser Produkte nicht explizit zum Verlinken oder zu Empfehlungen sonstiger Art aufgefordert wird.

Alle, die sich einen Überblick über die wichtigsten Änderungen des Google Content Guide verschaffen wollen, erhalten mit dem PDF von Bloofusion eine kleine Zusammenfassung.

Dennis Bubenzer