Neue Internetstudie belegt: TV-Inhalte online begehrt

Laut der ARD/ZDF-Onlinestudie 2012 sorgen vor allem Smartphones und Tablets dafür, dass im Internet vermehrt TV-Content von Nutzer konsumiert wird. Mittlerweile nutzen 76 Prozent der Deutschen das Internet, das sind 53,4 Millionen Menschen.

© Thomas Jansa - Fotolia.com


Vor allem die Nutzergruppe der Über-50-Jährigen wuchs im Gegensatz zu den Vorjahren. Durch die Verdoppelung der mobilen Internetnutzung steigt auch das Interesse an Fernsehinhalten, die über das Internet konsumiert werden können. So verwenden viele TV-Konsumenten parallel zum Fernseher ihre Tablets, Smartphones und Notebooks als „Second Screen“.

Der Ausbau der Mediatheken der TV-Anstalten ermöglicht Konsumenten ein bequemes Genießen der TV-Inhalte – zeitunabhängig und ebenfalls nicht ortsgebunden. So schauen mindestens 30 Prozent der Internetnutzer gelegentlich im Netz fern und 23 Prozent nutzen die Live-Angebote der Sender. Satte 83 Minuten verbringt jeder deutsche Erwachsene täglich im Netz. Ebenso erhöhte sich die Radio- und Fernsehnutzung pro Tag auf 191 Minuten bzw. 242 Minuten.

„Die neuen internetfähigen Endgeräte schaffen neue Nutzungssituationen, in denen die aus der Offline Welt bekannten großen Informationsmarken besonders gefragt sind. Es freut mich sehr, dass die Angebote der ARD, die seit Jahrzehnten die Informationskompetenz, Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit stehen, auch bei der Navigation auf den neuen Endgeräten zentrale Orientierungsmarken sind.“, so der Intendant des Hessischen Rundfunks und Vorsitzende der ARD/ZDF-Medienkommission Dr. Helmut Reitze.

Auf der momentan laufenden IFA ist vor allem Social TV ein Buzzwort der Unterhaltungsbranche. Interaktives Fernsehen ist nun in den Wohnzimmern der Bevölkerung angekommen. Sogenannte „Social Apps“ ermöglichen fernsehen und parallel auf einer Social-Media-Plattform das Gesehene zu kommentieren oder entsprechende Diskussionen oder News zu verfolgen. Ein Beispiel hierfür wäre die TP Vision Social App, die auf Philips Smart TV integriert ist: Durch einen Klick auf das Twittersymbol erscheinen die Tweets direkt auf dem TV-Gerät und ebenso einfach kann direkt getwittert werden ohne die App extra aufrufen zu müssen.

Alles in allem bleibt die Kombination von TV und Sozialen Netzwerken ein spannendes Feld, in dem sowohl der Industrie als auch den Fernsehanstalten noch sehr viel Raum für Neuerungen und Kreativität bleibt.

Quellen: ARD/ZDF-Onlinestudie 2012 / Philips