Instagram für erfolgreiches Facebook-Marketing

Dass einzigartige Bilder Menschen mehr ansprechen als langatmige Texte, dürfte in der Marketingbranche schon lange kein Geheimnis mehr sein. Selbstverständlich bezieht sich dieser Fakt auch auf Social Media-Kanäle wie Facebook, denn auch dort „sagt ein Bild einfach mehr als tausend Worte“. Analysen zufolge werden Posts mit Fotos von Nutzern in Facebook gerne geteilt, geliked und kommentiert.

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Fotos sind auf Facebook über viele Wege hochladbar – direkt vom Laptop, über die Webcam und natürlich mit Instagram, dem kostenlosen Foto-Sharing-App für Smartphones. Mit dem 30 Millionen Nutzer großen Instagram, das im April 2012 von Facebook gekauft wurde, lassen sich aufgenommene Bilder dank zahlreicher Filter und Rahmen individualisieren und im Anschluss über das Internet teilen.

Um die Zugehörigkeit von Instagram zu Facebook zu unterstreichen, gibt es im Instagram-App selbst seit Ende Juni 2012 die Option, über Instagram gemachte Fotos automatisch in die eigene Chronik posten zu können.

Als Unternehmen Instagram nutzen

Da Fotos beliebt sind und die Verwendung von Instagram von Trendbewusstsein zeugt, können Unternehmen Instagram gezielt innerhalb des Social Media-Auftritts einsetzen. Mit Instagram können genau die Unternehmensgeschichten erzählt werden, auf die Facebook durch die Einführung der Chronik den Fokus legt. So wirkt ein Unternehmen noch authentischer, Botschaften transportieren sich einfacher, wenn Live-Bilder von Firmenfesten, Messen, Hinter-den-Kulissen-Fotos wie von Mitarbeitern, dem Arbeitsalltag oder Ähnlichem gepostet werden.

Damit die quadratischen Bilder bei den Fans auch auffallen, sollten sich Unternehmen genau überlegen, welche Schnappschüsse für die Fans einen Mehrwert haben bzw. sie besonders ansprechen – denn nur, wenn ein Foto auch auffällt bzw. ansprechend ist, werden die Fans es auch mit ihren Freunden teilen. Mit der gleichzeitigen Nutzung von Instagram und Facebook begegnen Unternehmen ihren (zukünftigen) Kunden auf Augenhöhe – sie integrieren sich in das Interessenfeld ihrer Nutzer. Der Erfolg liegt, wie bei allen bereitgestellten Tools, darin, wie effektiv sie von den Unternehmen genutzt werden.