Image sales – Social Media Marketing mit Pinterest

Dass soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder YouTube nicht nur Menschen verbinden, sondern auch das Image eines Unternehmens oder eines Produkts unterstützen können, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Follower oder Likes, das Prinzip ist das gleiche: zwischen den Nutzern werden Informationen ausgetauscht.

Pinterest

Pinterest: Zeigt her Eure Bilder!

Auf diese Weise werden Empfehlungen ausgesprochen, was Markenimages (bei guter Nutzung) aufpoliert und die Markenbekanntheit steigert. Eine Innovation des Social Media Marketing in visueller Hinsicht verspricht die Plattform Pinterest. Dieser Dienst ist derzeit ausschließlich in englischer Sprache verfügbar und funktioniert wie ein interaktives, thematisch sortiertes Fotoalbum. Die direkte Verbindung zu Facebook sowie Twitter garantiert Netzwerk-übergreifenden Austausch.

Im Fokus: Interessengebiete
Pinterest zeichnet sich durch eine gigantische Themenvielfalt aus. Architektur, Autos, Dekoration, Poster oder „Products“ sind nur einige der vielfältigen Kategorien. Die User haben die Möglichkeit, Boards zu erstellen, an denen sie ihre Bilder pinnen oder die anderer zu repinnen und unter diesen Themenfeldern zu speichern. Der „Pin It“ Button ermöglicht es, Bilder zu posten, ohne dass der Nutzer auf Pinterest eingeloggt ist. Das Pinnen via iPhone-Kamera erlaubt den Upload von eigenen Bildern zu jeder Zeit. Mit einer weiteren Funktion ist es möglich, Videos hochzuladen; diese ist jedoch weniger ausgereift und (noch?) nicht in Kategorien unterteilt.

Ist Pinterest sinnvoll für Unternehmen?
Diese Frage lässt sich nur mit Blick auf die jeweilige Branche und das individuelle Unternehmen beantworten. Pinterest funktioniert ausschließlich durch Bilder – die gegebenenfalls mit einem Kommentar ergänzt und als Link zu einer Webseite genutzt werden können. Deswegen nutzen bislang vorwiegend Online-Shops, Architekten sowie Reiseveranstalter und Hotelbetreiber das Portal für sich. Die Unterteilung in verschiedene Boards erlaubt eine sinnvolle Kategorisierung: so können sich beispielsweise Mitarbeiter bzw. Ansprechpartner vorstellen oder Produkte und Dienstleistungen visualisiert werden.

Doch Obacht: Unternehmen wie Einzelpersonen haben bei der Nutzung von Pinterest einige wesentliche Aspekt zu beachten. Zuoberst steht die Beachtung des Urheberrechts. Der Nutzer, egal ob Unternehmen oder Einzelperson, muss die Rechte an dem veröffentlichten Bild besitzen. Die illegale Nutzung eines Bildes wird durch Strafe und Anwaltskosten schnell zu einer teuren Sache. Für Unternehmen stellt sich darüber hinaus die Frage, ob genügend Bilder vorhanden sind, um ein oder mehrere Boards zu füllen. Eine halb gefüllte Pinnwand wirkt schnell wie ein Gegenentwurf zu einem gut ausgelasteten, effizient geführten Unternehmen. Apropos Effizienz: Ähnlich wie ein Twitter-Account sollte auch ein Pinterest-Profil gut gepflegt werden. Deswegen stellen der zeitliche sowie der inhaltliche Aufwand eines solchen Accounts eine wesentliche Größe in der Planung der Social Media-Kampagne dar. Die schönsten Bilder sind nutzlos, wenn sie einen Artikel zeigen, der vor drei Monaten aus dem Sortiment geflogen ist.