Google+: Hangouts als Unternehmen nutzen

Die Unternehmensseiten bei Google+ haben gerade erst das Licht der Welt erblickt. Einige Unternehmen nutzen das neue Netzwerk trotzdem schon fleißig. Besonders gut eignen sich dafür die sogenannten Hangouts.

Das „Rumhängen“ vor der Webcam nutzen die ersten Unternehmen für ihr Marketing.

Hangouts (dt.: Rumhängen) heißt bei Google+ das Video-Feature. Bis zu zehn Personen können gleichzeitig an einer Videokonferenz teilnehmen. Wer gerade für ein Hangout zur Verfügung steht, wird den Plussern immer im Profil angezeigt. So sollen vor allen Dingen spontane, virtuelle Treffen entstehen.

Kollegen, die nicht am selben Ort arbeiten, könnten so bei Bedarf kurzfristig eine Videokonferenz starten. Noch einfacher geht das, wenn für Mitarbeiter ein eigener Kreis angelegt wird.

Dann kann nämlich der gesamte Kreis zu der Besprechung eingeladen werden. Das ist zwar auch über den VoIP-Dienst Skype möglich, hier braucht man aber einen kostenpflichtigen Premium-Account, ansonsten sind die Videos nicht sichtbar. Auch Facebooks Videocalling kann nicht mithalten, da man hier nur mit einer einzigen Person sprechen kann. Außerdem hat Hangouts den Vorteil, dass man sich auch über Smartphones in eine Konferenz einloggen kann. Eine passende App gibt es bereits für Android und iPhone.

Marketing mit Hangouts

Bei dem Elektronikhersteller Dell gibt es erste Versuche, die Hangouts für den Kundenservice zu nutzen. Google+-Mitglieder könnten spontan eine Videokonferenz mit Dell-Mitarbeitern starten, um Fragen direkt zu klären.
Auch das Zusatzfeature Hangouts On Air ist für Firmen sehr interessant, denn damit lässt sich Google+ in eine Webcast-Plattform verwandeln. Unternehmen können Präsentationen, Events oder Seminare als Live-Video bei Google+ einstellen. Wer auch immer das Hangout in seinem Newsfeed hat, kann einschalten und das Hangout verfolgen. Hier ist sogar eine unbegrenzte Anzahl von Teilnehmern möglich. Ein weiterer Bonus: Alle Hangouts On Air werden aufgezeichnet, öffentlich bei Google+ und YouTube gesendet und anschließend für die Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.