Triberr – Neu im Stamm der Blogger.

Evolution in Social Media: Seit Anfang des Jahres erobert Triberr die Blogosphäre – der nächste logische Sprung vom Social Networking Tool zum Sharing Tool in Stämmen. Ein Surplus für alle Blogger.

Vorbei die Zeiten des einsamen Bloggens: Bei Triberr wird vernetzt, geteilt und kommentiert.

Das Konzept Triberr als geistiges Kind von Dino Dogan und Daniel Cristo ist so simpel wie wirkungsvoll: Es nutzt den Butterfly-Effect und überträgt Strukturen des realen Lebens in die Netzwelt: Ich führe Dich in meinen Freundeskreis ein und Du mich in Deinen. Damit wirkt Triberr via Twitter als Multiplikator und erweitert bzw. multipliziert die Leserschaft eines Blogs, erhöht die Reichweite für Klicks und fügt Twitter jede Menge Follower hinzu. Jedes Mal, wenn etwas Neues gepostet wird, wird dies von den Angehörigen des jeweiligen Stammes an die Follower getweetet und umgekehrt.

Dabei wird als Schlüssel zum Erfolg ein Verhältnis von 12 zu 1 verwendet: Man promotet 12 Tweets von anderen, eines von sich selber. Vorbei die Zeiten des inhaltlich hochwertigen, aber einsam vor sich hindümpelnden Blogs.

Triberr: So funktioniert der Stamm

Allerdings ist die Einladung eines Mitglieds von Triberr Voraussetzung, um aufgenommen zu werden. Hat man diese Hürde genommen, erhält man zum Start seinen persönlichen Tribe (dt.: Stamm), den man einem Thema zuordnet (z.B. Finanzen, Mode, Technik, Politik etc.) und aufbaut. Fünf Mitglieder, die noch nicht zu Triberr gehören, läd man zunächst zum eigenen Stamm ein. Danach ist es möglich, auch Personen, die bereits die Plattform nutzen, einzuladen („inbreeding“). So lässt sich also über das Bauen neuer Tribes und das Einladen von Freunden eine Interessengemeinschaft gründen.

Wird ein neuer Inhalt über den RSS-Feed veröffentlicht, teilt jedes Mitglied des eigenen Tribes automatisch diesen Inhalt auf Twitter und umgekehrt. Manche Tribes haben durch diese garantierten Retweets bereits Millionen Klicks erreicht. 

Statistiken über die eigenen Posts geben beispielsweise Auskunft über die Anzahl der Besucher des Tribes bzw. Posts. Der „Quality Score“ gibt an, wie oft auf die Posts geklickt bzw. diese weitergeleitet wurden. Je mehr Klicks und Tweets, desto höher ist der Score. Das fließt auch in das sogenannte „Engagement Level“ direkt im eigenen Profil ein.

Triberr ist in der Basisversion kostenlos, man kann aber kleine, kostenpflichtige Features (sogenannte „bones“) hinzukaufen, mit deren Hilfe z.B. neue Tribes erstellt oder das Mitgliederlimit eines Tribes angehoben werden können.