Instagram als Marketing-Tool

Vor gut einem Jahr war die Foto-Sharing-Anwendung Instagram erstmalig im iTunes Store verfügbar. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Schon über 10 Millionen Nutzer schießen, bearbeiten  und teilen Fotos. Genauso schnell sind Unternehmen dem Trend auf der Spur.

Retro-Filter und der Poloaroid-Look sind bei den Instagram-Nutzern sehr beliebt.

Jeder, der ein iPhone oder iPod touch in der Version iOS 3.1.2 oder höher besitzt, kann die kostenlose App Instagram nutzen. Hiermit können z.B. geschossene Fotos schnell mit einem der Stimmung entsprechenden Filter versehen und mit anderen Usern geteilt werden. Über zehn Filter bieten eine Auswahl an Farbe, Atmosphäre und Stil. So hat man die Möglichkeit, die schönen Momente so authentisch wie möglich wiederzugeben. Einmal aufgenommen, kann der Schnappschuss direkt auf diversen Plattformen wie Flickr, Facebook und Twitter veröffentlicht und geteilt werden.

Das Upgrade auf die Version 2.0.1 bietet kleine aber feine Änderungen, die eine Reaktion auf User-Wünsche sind. So hat sich vor allem der lokale Support für Fotos verbessert: Sowohl in Instagram hochgeladene, als auch direkt mit Instagram aufgenommene Bilder können nachträglich via Vorschlag oder auch dank der Geo-Informationen direkt dem Ort der Aufnahme zugeteilt werden – vorausgesetzt die Location wurde zum Zeitpunkt der Aufnahme mit erfasst. Interessant auch für Nutzer von Services wie Apple’s Photo-Stream. Alle Instagram Fotos können dann auf einer Weltkarte durchstöbert werden. Darüber hinaus wurden die einzelnen Filter noch einmal überarbeitet und verbessert.

Social Media Marketing mit Instagram

Auch im Hinblick auf Social Media hat sich einiges getan: Beispielsweise zeigt das Profil den Instagram-Nutzernamen, wie viele Fotos hochgeladen wurden, die Anzahl der Follower und wie vielen Leuten gefolgt wird. Zudem bietet die App die Möglichkeit, die populärsten Fotos anzuzeigen, ähnlich den Trends bei Twitter.
Die beliebte App haben nun auch Unternehmen für Ihr Social-Media-Marketing entdeckt. Speziell visuell orientierte Unternehmen präsentieren beispielsweise ihre in Kürze erscheinenden Produkte vorab. Dabei machen sie sich sowohl die Filterfunktionen, als auch den Brückenschlag zu sozialen Netzwerken zu Nutze. Oder umgekehrt: Bereits vorhandene Foto-Trends der Nutzer (Tiermotive, Markenprodukte) können an Ort und Stelle abgeholt und direkt für effektives Marketing genutzt werden.