Facebook vs. Twitter: So erreicht man die Fans

Twitter und Facebook werden nicht selten in einem Atemzug genannt. Dabei unterscheiden sich die beiden meistgenutzten Netzwerke in weit mehr als nur den Mitgliederzahlen. Besonders Unternehmen sollten sich der Unterschiede bewusst sein.

Fans und Follower wollen unterschiedlich angesprochen werden.

Facebook kann aktuell mit knapp 750 Millionen Mitgliedern weltweit aufwarten. Keine andere Plattform kann da auch nur annähernd mithalten. Auch Twitter nicht: Gerade mal 200 Millionen Menschen nutzen den Microblogging-Dienst. Nichtsdestotrotz erfreuen sich beide Netzwerke gleichermaßen großer Beliebtheit als Marketing-Tool.
Unternehmen bauen Fangemeinden bzw. Followerzahlen auf, um bestehende und potenzielle Kunden zu informieren und letztlich an das eigene Produkt oder die Dienstleistung zu binden.

Bei Facebook setzen Unternehmen im Schnitt 3-4 Posts pro Woche ab. Beliebte und professionell betreute Fanseiten kommen sogar auf 1-2 Beiträge pro Tag. Die Posts erscheinen aber nicht automatisch bei den Fans, darüber entscheidet der sogenannte EdgeRank Algorithmus, ein Filter den Facebook eigens entwickelt hat. Um nicht herausgefiltert und in den Newsfeeds der Fans angezeigt zu werden, muss der Post besonders viel Interaktion erfahren. Je mehr Menschen auf „Gefällt mir“ klicken oder kommentieren, desto besser stehen die Chancen.

Bei Twitter gibt es keinen Filter. Alle Tweets werden in chronologischer Reihenfolge abgebildet. Nur wenn die Follower zur gleichen Zeit oder mindestens wenige Minuten später online sind, erreicht sie die Nachricht. Erfolgreiche Unternehmen sind auf Twitter daher deutlich aktiver und setzen gut und gerne zehn Tweets am Tag ab.

Um die Kontakte bei Facebook und Twitter wirklich zu erreichen, muss man also unterschiedlich vorgehen: Facebook-Posts sollten möglichst einladend gestaltet sein, damit die notwendige Interaktion mit dem Beitrag generiert wird. Auf Twitter ist eine höhere Taktung wichtig, gepaart mit einem gewissen Informationswert, denn der Nachrichten-Charakter rückt hier immer mehr in den Vordergrund.

FAIRRANK Blog-Team

  • FB ist besser verlangt aber mehr Zeit!

    Ja, stimme alles zu. Ich finde auch, FB lohnt sich viel mehr für Firmen. Die Interaktion ist viel größer. Allerdings muss man auch sich mehr anstrengen, um Interaktion tatsächlich zu bekommen. EInfach was posten bringt kaum was, da die Konkurrenz mit Bilder, Videos und Umfragen, Apps schneller als der WInd sein kann. Mir haben Seiten wie http://www.mysocialclix.de etwas geholfen, Fans auzubauen, doch man muss trotzdem sehr viel Zeit in FB als Firma investieren...aber was solls, ich finde es rentiert sich!

    Facebook für Firmen, 18.01.2012, 17:01