Suchmaschinenwerbung: Die 5 häufigsten Fehler

Mit dem Anzeigentool Google Adwords lassen sich Werbe-Platzierungen noch oberhalb der organischen Suchergebnisse erwerben und damit zielgruppengenauer Traffic auf die eigene Website leiten. Allerdings kann eine Kampagne sehr schnell ins Geld gehen. Dabei lässt sich einiges an Budget sparen, wenn Sie ein paar typische Fehler vermeiden.

Falsche Einstellungen können im Suchmaschinenmarketing ordentlich zu Buche schlagen.

1. Kostenlos-Angebote
Unerfahrene Anzeigenkunden suggerieren in ihren Anzeigen oft, dass das Produkt umsonst sei. Lassen Sie das besser sein. Sie werden damit zwar sehr viel Traffic erzeugen, aber dieser wird sich nicht in Verkäufe verwandeln. Denn auf diese Art locken Sie lediglich Schnäppchenjäger an, die aber kein wünschenswerter, zielgruppengenauer Traffic sind. 
 

2. Zielregion nicht festgelegt

Bei Google Adwords können Sie die Region, in der Ihre Werbeanzeige angezeigt wird, exakt festlegen. Tun Sie das nicht, werden Ihre Anzeigen deutschlandweit angezeigt. Wer bei Google eine Tierhandlung in München sucht, wird sich aber wohl kaum für eine Tierhandlung in Leipzig interessieren. Als lokal agierendes Unternehmen lässt sich über die Zielregion sehr viel Kampagnen-Potenzial und Geld sparen.

3. Generische Keywords
Auf sehr weit gefasste Keywords zu bieten, kann verführerisch sein, denn diese Keywords versprechen sehr viele Suchanfragen. Allerdings generieren Sie darüber vorallem überproportional viel Streuverluste. Denn wer generell nach Accessoires sucht, muss sich nicht unbedingt für Wohndekoration interessieren, sondern sucht vielleicht nach Schmuck, Uhren oder Handtaschen. Je genauer Ihre Keywörter sind, desto hochwertiger der Traffic.

4. Uneingeschränkte Werbenetzwerke
Bei Google Adwords werden Ihre Anzeigen nicht nur in den Suchmaschinenergebnissen angezeigt, sondern auch auf den dem Werbenetzwerk angeschlossenen Websites. Diese Content-Seiten sollten Sie sich aber genauer ansehen und die Schaltung im Werbenetz entsprechend einschränken. Der Traffic der hierüber kommt ist längst nicht so gezielt, wie der über die Suchseiten. Gegebenenfalls ist es sinnvoll, für die Content-Seiten eigene Anzeigen zu entwickeln.

5. Kein Tages-Budget
Jede Adwords-Kampagne kann mit einem Tages-Budget versehen werden, eine Art Notbremse für Ihre Kampagne. Sobald das Budget erschöpft ist, wird Ihre Anzeige nicht mehr ausgeliefert. Gerade wenn Sie bei Adwords beginnen, sollten Sie diese Budgets einrichten. Wenn Sie erst einmal Erfahrungswerte gesammelt haben, können Sie das Budget langsam steigern.

FAIRRANK Blog-Team